Martin Walser
Er ist ein Apologet des Daseins, der sich als Skeptiker tarnt. Seine Verdrossenheit entspringt der Lebensbejahung. Er ist ein herzlicher Spötter, ein jovialer Aggressor, ein warmherziger Ironiker mit einer unverkennbaren Schwäche für die Zerrissenen und Getriebenen. In seinen Romanen verbindet er Sprachkunst mit Scharfsinn, Intuition mit Erkenntnisvermögen. Seine Aufsätze und Reden, zumal über große Schriftsteller der Vergangenheit, zeugen von geradezu jugendlicher Leidenschaftlichkeit und von unerschöpflicher Lust an der Verehrung, es sind Konfessionen eines Betroffenen und Getroffenen.
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Martin Walser wurde am 24. März 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren, lebt in Nußdorf am Bodensee.
Flakhelfer im Zweiten Weltkrieg. 1946-51 Studium der Literatur, Philosophie und Geschichte in Regensburg und Tübingen. 1949-57 Mitarbeit beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart. 1955 Preis der ›Gruppe 47‹. Ab 1968 ständiger Wohnsitz in Nußdorf am Bodensee. 1973 Gastdozent in den USA. 1980 Gastdozent für Poetik an der Universität in Frankfurt am Main. 1981 Georg-Büchner-Preis.
Ein fliehendes Pferd, Erstdruck: Frankfurt am Main 1978.
Selbstportrait als Kriminalroman, Erstdruck in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Oktober 1978.
Weitere wichtige Werke: Ehen in Philippsburg R. 1957 - Halbzeit R. 1960 - Eiche und Angora Dr. 1962 - Der schwarze Schwan Dr. 1964 - Die Zimmerschlacht Dr. 1967 - Jenseits der Liebe R. 1976 - Seelenarbeit R. 1979 - Das Schwanenhaus R. 1980 - In Goethes Hand Dr. 1982 - Meßmers Gedanken Aphor. 1985 - Ohne einander R. 1993 - Vormittag eines Schriftstellers Ess. 1994 - Ein springender Brunnen R. 2001.
Robert Walser
Der Romancier und Autor zahlreicher kleiner poetischer und psychologischer, oft ironischer Prosastücke war und blieb ein unglücklicher Außenseiter, dessen Werk autobiographisch gefärbt ist. So schilderte er das Schicksal von Außenseitern, meist eigenwilligen Menschen, die mit größter Aufmerksamkeit die bürgerliche Gesellschaft beobachten, doch in ihr keinen Platz für sich selber finden können.
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Robert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren und starb am 25. Dezember 1956 in Herisau.
1896/97 Hilfsbuchhalter bei einer Versicherung. 1904 Bank-angestellter in Zürich. 1905-13 als freier Schriftsteller in Berlin, dann Rückkehr nach Biel. 1921-29 u. a. Archivar in Bern. 1929 Diagnose der Schizophrenie. Ab 1933 in der Heil- und Pflegeanstalt seines Heimatkantons in Herisau, wo er bis zu seinem Lebensende blieb. Keine schriftstellerische Arbeit mehr.
Sebastian, Erstdruck in: Der Neue Merkur, Dezember 1914.
Ein unartiger Brief, Erstdruck in: Berliner Tageblatt, Januar 1927.
Weitere wichtige Werke: Fritz Kochers Aufsätze E. 1904 - Geschwister Tanner R. 1907 - Der Gehülfe R. 1908 - Jakob von Gunten R. 1909 - Der Spaziergang N. 1917 - Poetenleben Ber. 1918 - Aus dem Bleistiftgebiet. Mikrogramme postum 1985-2000.
Jakob Wassermann
Der Autor einiger in ihrer Zeit überaus erfolgreicher psychologischer Romane (wie Das Gänsemännchen und Der Fall Maurizius) zeigte noble und von des Gedankens Blässe angekränkelte Menschen in ausweglosen und meist melodramatischen Situationen. Er liebte das Dämonische und das Problematische.
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Jakob Wassermann wurde am 10. März 1873 in Fürth geboren und starb am 1. Januar 1934 in Altaussee in der Steiermark.
1894-97 Lektor bei der Zeitschrift ›Simplicissimus‹. Freundschaft mit Thomas Mann und Rainer Maria Rilke. 1898 Theaterreferent der ›Frankfurter Zeitung‹ in Wien. Bekanntschaft mit Arthur Schnitzler und Hugo von Hofmannsthal. 1901 Heirat mit Julie Speyer. 1915 Scheidung von seiner Ehefrau. 1918 Heirat mit Martha Karlweis. 1919 Übersiedlung nach Altaussee. 1926-33 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste.
Der Stationschef, erste Buchausgabe: Der goldene Spiegel. Erzählungen in einem Rahmen, Berlin 1912.
Weitere wichtige Werke: Caspar Hauser R. 1908 - Das Gänsemännchen R. 1915 - Christian Wahnschaffe R. 1919 - Der Fall Maurizius R. 1928 - Etzel Andergast R. 1931 - Joseph Kerkhovens dritte Existenz R. 1934.
Frank Wedekind
Er war ein Bohemien, das Antibürgerliche war sein Element. In allen seinen Werken hat er die Gesellschaft seiner Zeit entlarvt, verspottet und angeklagt. Im Mittelpunkt seiner Dramen stehen Menschen, die versuchen, sich der Verlogenheit und Heuchelei ihrer Epoche zu widersetzen, und sich meist als deren Opfer erweisen. Er hatte einen untrüglichen Instinkt für die Möglichkeiten und die Wirkungen der Bühne. Vom Naturalismus wandte er sich ab, dem Expressionismus bahnte er den Weg und wurde so eine der zentralen Figuren des modernen Dramas.
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Frank (Benjamin Franklin) Wedekind wurde am 24. Juli 1864 in Hannover geboren und starb am 9. März 1918 in München.
1884 Studium der Literatur, bildenden Kunst, Musik und Rechtswissenschaft in Lausanne und München. 1887 Kontakt zur Gruppe ›Das junge Deutschland‹. Bekanntschaft mit Gerhart Hauptmann. 1891-95 in Paris. 1895 Reisen nach London und in die Schweiz. Mitgründer und ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift ›Simplicissimus‹. 1899-1900 sechsmonatige Haftstrafe wegen Beleidigung der kaiserlichen Majestät. 1902-08 Kabarettist und Schauspieler. 1906 Heirat mit Tilly Newes. 1908 Übersiedlung nach München.
Die Schutzimpfung, erste Buchausgabe: Feuerwerk. Erzählungen, München 1906.
Weitere wichtige Werke (neben der Lyrik): Frühlings Erwachen Dr. 1891 - Der Erdgeist Dr. 1898 - Der Kammersänger Dr. 1899 - Der Marquis von Keith Dr. 1901 - So ist das Leben Dr. 1902 - Die Büchse der Pandora Dr. 1904.
Ernst Weiß
In seinen zahlreichen Romanen und Novellen zeigte er die Charaktere origineller Individuen, die, von großen Leidenschaften, von Liebe, Haß und Ehrgeiz getrieben, in dramatische Konflikte geraten und sich in Schuld, oft in Verbrechen verstricken.
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Ernst Weiß wurde am 28. August 1882 in Brünn geboren und starb am 15. Juni 1940 in Paris.
Bis 1908 Medizinstudium in Wien und Prag. Freundschaft mit Franz Kafka. Chirurg in Bern, Berlin und Wien. 1912/13 Schiffsarzt auf Fahrten nach Ostasien. 1914-18 Regimentsarzt. 1933 Emigration nach Prag. 1934 nach Paris. 1940 Selbstmord bei Näherrücken der deutschen Truppen.
Franta Zlin, Erstdruck in: Genius. Zeitschrift für alte und werdende Kunst, Leipzig 1919.
Die Herznaht, Erstdruck in: Neue deutsche Erzähler, New York 1937.
Weitere wichtige Werke: Die Galeere R. 1913 - Mensch gegen Mensch R. 1919 - Georg Letham R. 1931 - Der Gefängnisarzt R. 1934 - Der Verführer R. 1938 - Der Augenzeuge R. 1963.
Peter Weiss
Sein episches Werk führt von Lebenserinnerungen (Abschied von den Eltern und Fluchtpunkt) zu dem dreibändigen Roman Ästhetik des Wiederstands, einer Art Wunschbiographie, die eine Auseinandersetzung mit der europäischen Linken in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts enthält. Eine starkes Echo fanden seine Theaterstücke, zumal Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats…, ein unterschiedliche Stilelemente verbindender Bilderbogen, der historisches Drama und Zeitstück in einem ist und in dessen Mittelpunkt der Konflikt zwischen dem Individualismus und dem politischen Engagement steht.
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Peter Weiss wurde am 18. November 1916 in Nowawes bei Berlin geboren und starb am 10. Mai 1982 in Stockholm.
1934 Emigration über England nach Prag, wo er zwei Jahre lang an der Kunstakademie studierte. 1936 Besuch bei Hermann Hesse im Tessin. 1939 Flucht nach Schweden, wo er sich in Stock- holm niederließ. Ab 1940 erfolglose Versuche, sich als Maler zu etablieren. 1944 Heirat mit Helga Henschen. 1945 schwedische Staatsbürgerschaft. 1947 als Reporter einer schwedischen Zeitung in Deutschland. Scheidung der Ehe. 1949 Heirat mit Carlota Dethorey. Ab 1960 freier Schriftsteller. 1965 Mitglied der schwedischen kommunistischen Partei. 1974 Reise in die Sowjetunion. 1982 Verleihung des Georg-Büchner-Preises postum.
Der Schatten des Körpers des Kutschers, Erstdruck: Frankfurt am Main 1960.
Weitere wichtige Werke: Abschied von den Eltern E. 1961 - Das Gespräch der drei Gehenden 1963 - Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats Dr. 1964 - Die Ermittlung Dr. 1965 - Die Ästhetik des Widerstands R. 1975-1981.
Franz Werfel
Er war ein Hymniker und Pathetiker und zugleich ein Bestsellerautor, ein Enthusiast und Skeptiker in einem, ein Mystiker und dennoch ein Lebenskünstler und Genießer. Die einen bewunderten ihn als Dichter der Ekstase, andere diffamierten ihn als Kunstgewerbler und Vielschreiber. In Wien, in der Nähe Sigmund Freuds, entstanden die Prosawerke, die ihn als gewandten Zeitschilderer und vorzüglichen Seelenanalytiker ausweisen.
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Franz Werfel wurde am 10. September 1890 in Prag geboren und starb am 26. August 1945 in Beverly Hills in Kalifornien.
Studium in Prag, Leipzig und Hamburg. Freundschaft mit Max Brod und Franz Kafka. 1911-14 Lektor im Verlag Kurt Wolff in Leipzig und München. 1913-21 Mitbegründer der Sammlung ›Der jüngste Tag‹. 1915-17 Soldat der österreichischen Armee in Galizien. Ab 1917 freier Schriftsteller in Wien. 1918 Heirat mit Alma Mahler, der Witwe Gustav Mahlers. Bis 1929 Reisen nach Italien, Ägypten und Palästina. 1933 Ausschluß aus der Preußischen Dichterakademie. 1938 Emigration nach Frankreich. Lebte in Paris und Sanary-sur-Mer. Flucht nach Spanien. 1940 von Portugal aus in die USA.
Der Tod des Kleinbürgers, Erstdruck in: Der Tod des Kleinbürgers, Berlin/Wien/Leipzig 1927.
Weitere wichtige Werke (neben Gedichten): Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig R. 1919 - Der Abituriententag R. 1928- Die vierzig Tage des Musa Dagh R. 1933 - Der veruntreute Himmel R. 1939 - Das Lied von Bernadette R. 1941 - Jacobowsky und der Oberst K. 1944 - Stern der Ungeborenen R. 1946.
Gabriele Wohmann
In ihren Romanen und vor allem in zahlreichen Kurzgeschichten zeigt sie die Brüchigkeit der Beziehungen, die Fragwürdigkeit der Bindungen, die Angst vor dem Leben, die Ratlosigkeit der Menschen und die Mißverständnisse, die sie voneinander trennen.
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Gabriele Wohmann (geb. Guyot) wurde am 21. Mai 1932 in Darmstadt geboren, lebt dort.
1951-53 Studium der neueren Sprachen und Musik in Frankfurt am Main. 1953 Heirat mit Reiner Wohmann. 1953-56 Lehrerin auf Langeoog und in Darmstadt. Mitglied der ›Gruppe 47‹. 1966 Reise in die UdSSR.
Wiedersehen in Venedig, Erstdruck in: Darmstädter Echo, 4. Juli 1958.
Sonntag bei den Kreisands, Erstdruck in: Die Zeit, Hamburg 13. März 1970.
Weitere wichtige Werke: Abschied für länger R. 1965 - Ländliches Fest En. 1968 - Von guten Eltern Prosa 1969 - Ernste Absicht R. 1970 - Treibjagd En. 1970 - Paulinchen war allein zu Haus R. 1974 - Ach wie gut, daß niemand weiß R. 1980 - Das Hallenbad R. 2000.
Christa Wolf
Sie repräsentiert die Generation, die kurz nach 1945 in der Sowjetzone enthusiastisch die Morgenröte einer neuen Zeit begrüßte und glaubte, den Sturm der Revolution entfesseln zu können - und die sich sehr bald mit dem grauen Alltag in Leipzig und Ostberlin, mit dem Mief der DDR abfinden mußte. So steht im Mittelpunkt ihrer Romane und größeren Erzählungen, wo und wann immer die Handlung spielt, die Frage nach der Selbstverwirklichung der Persönlichkeit und die Wechselbeziehung zwischen dem einzelnen und der Gesellschaftsordnung.
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Christa Wolf wurde am 18. März 1929 in Landsberg (heute Gorzów) an der Warthe geboren, lebt in Kleinmachnow bei Berlin.
1949-53 Germanistikstudium in Leipzig und Jena. 1956-59 Verlagslektorin und Redakteurin in Ost-Berlin. 1959-62 in Halle. Ab 1962 freie Schriftstellerin in Kleinmachnow bei Berlin. 1976 Mitunterzeichnung der Petition gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann. 1982 Gastdozentin für Poetik an der Universität in Frankfurt am Main.
Kein Ort. Nirgends, Erstdruck: Berlin/Weimar 1979.
Weitere wichtige Werke: Der geteilte Himmel R. 1963 - Nachdenken über Christa T. R. 1968 - Kindheitsmuster R. 1976 - Kassandra E. 1983.
Carl Zuckmayer
Er war ein erfolgreicher Dramatiker, dem wir die Komödie Der Hauptmann von Köpenick verdanken und das Stück über die Konflikte des deutschen Patrioten im ›Dritten Reich‹ (Des Teufels General). Doch für die Kritik galt er oft als zu volkstümlich und für das Volk bisweilen als zu kritisch. Die Linken hielten ihn für konservativ und die Konservativen für allzu links. Und seine Erzählungen wurden in der Regel unterschätzt. MRR
Carl Zuckmayer wurde am 27. Dezember 1896 in Nackenheim geboren und starb am 18. Januar 1977 in Visp in der Schweiz.
Leutnant im Ersten Weltkrieg. 1918/19 Studium der Naturwissenschaften in Frankfurt am Main und Heidelberg. 1924/25 Freundschaft und Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht am ›Deutschen Theater‹ in Berlin. 1925 Heirat mit Alice Herdan. 1929 Georg-Büchner-Preis. 1933 Emigration nach Österreich, in die Schweiz und später in die USA. Lehrer in der Theaterabteilung der Exil-Hochschule in New York. 1941 Übersiedlung nach Vermont. 1946/47 Zivilangestellter der amerikanischen Regierung zur Untersuchung des kulturellen Lebens in Deutschland und Österreich. 1958 Übersiedlung in die Schweiz.
Geschichte von einer Geburt, erste Buchausgabe: Ein Bauer aus dem Taunus und andere Geschichten, Berlin 1927.
Weitere wichtige Werke: Der fröhliche Weinberg Dr. 1925 - Schinderhannes Dr. 1927 - Der Hauptmann von Köpenick Dr. 1931 - Des Teufels General Dr. 1946 - Der Gesang im Feuerofen Dr. 1950 - Die Fastnachtsbeichte Dr. 1959 - Als wär’s ein Stück von mir Aut. 1966.
Stefan Zweig
Er war in seiner Zeit weltweit einer der berühmtesten und populärsten deutschsprachigen Schriftsteller. Seine unter dem Einfluß Sigmund Freuds entstandenen Novellen zeichnen sich durch geschickte Milieuschilderungen und einfühlsame psychologische Porträts aus, in denen die dezente, doch unmißverständliche Darstellung sexueller Motive auffällt. Seine romanhaften Biographien akzentuieren die menschlichen Schwächen der großen historischen Persönlichkeiten.
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Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und starb am 23. Februar 1942 in Petropolis bei Rio de Janeiro.
Bis 1904 Studium der Philosophie, Germanistik und Romanistik in Berlin und Wien. Reisen in Europa, nach Indien, Nordafrika, Nord- und Mittelamerika. 1917/18 als Kriegsgegner in Zürich u. a. mit Hermann Hesse, James Joyce, Annette Kolb. Freundschaft mit Émile Verhaeren und Romain Rolland. 1919-34 zumeist in Salzburg. 1928 Rußlandreise. Ab 1935 häufige Aufenthalte in England. 1938 Emigration dorthin. 1940/41 erst New York, dann Petropolis in Brasilien. 1942 Selbstmord.
Die Weltminute von Waterloo, Erstdruck in: Sternstunden der Menschheit. Fünf historische Miniaturen, Leipzig 1927.
Schachnovelle, Erstdruck: Buenos Aires 1942.
Weitere wichtige Werke: Die Augen des ewigen Bruders N. 1922 - Verwirrung der Gefühle N. 1927 - J. Fouché B. 1929 - Marie Antoinette B. 1932 - Maria Stuart B. 1935 - Die schweigsame Frau Libr. 1935 - Ungeduld des Herzens R. 1938 - Brasilien St. 1941 - Die Welt von Gestern Aut. postum 1944.
Fotos: Jerry Bauer (Martin Walser), Carl Seelig-Stiftung Zürich (Robert Walser), Renate von Mangoldt (Peter Weiss)
Weitere Nachweise über das Bildarchiv des Suhrkamp Verlags.
