Band 1
Martin Luther bis Arthur Schopenhauer
zu den Biographien
Martin Luther
Ein Sendbrief D. Martin Luthers vom Dolmetschen und Fürbitte der Heiligen
Johann Joachim Winckelmann
Gedancken über die Nachahmung griechischer Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst
Immanuel Kant
Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
Gotthold Ephraim Lessing
Briefe, die neueste Literatur betreffend. Sechzehnter Brief, Siebzehnter Brief
Hamburgische Dramaturgie. Ankündigung, Acht und vierzigstes Stück, Sechs und neunzigstes Stück, Hundert und erstes, zweites, drittes und viertes Stück
Moses Mendelssohn
Über die Frage: was heißt aufklären?
Friedrich Nicolai
Briefe über den itzigen Zustand der schönen Wissenschaften in Deutschland. Der siebenzehnte Brief
Christoph Martin Wieland
Ueber die Rechte und Pflichten der Schriftsteller in Absicht ihrer Nachrichten, Bemerkungen und Urtheile über Nationen, Regierungen, und andre politische Gegenstände
Georg Christoph Lichtenberg
Von dem Nutzen, den die Mathematik einem Bel Esprit bringen kann
Warum hat Deutschland noch kein großes öffentliches Seebad?
Johann Gottfried Herder
Von Ähnlichkeit der mittlern englischen und deutschen Dichtkunst, nebst verschiednem, das daraus folget
Johann Wolfgang Goethe
Zum Shakespears Tag
Literarischer Sanscülottismus
Shakespear und kein Ende!
Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Styl
Noch ein Wort für junge Dichter
Jakob Michael Reinhold Lenz
Über Götz von Berlichingen
Friedrich Schiller
Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken?
Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? Eine
akademische Antrittsrede
Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen
Über Anmut und Würde
Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen.
Fünfzehenter Brief
Über das Erhabene
Über den Gebrauch des Chors in der Tragödie
Johann Gottlieb Fichte
Reden an die deutsche Nation. Zweite Rede. Vom Wesen der deutschen Erziehung im allgemeinen
August Wilhelm Schlegel
Über kritische Zeitschriften
Vorrede zu den kritischen Schriften
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Wer denkt abstrakt?
Ludwig van Beethoven
"Heiligenstädter Testament"
Friedrich Schlegel
Georg Forster. Fragment einer Charakteristik der deutschen Klassiker
Über Lessing
Über Goethes Meister
Über die Unverständlichkeit
Novalis
Die Christenheit oder Europa. Ein Fragment
Ludwig Tieck
Shakespeare's Behandlung des Wunderbaren
E.T.A. Hoffmann
Beethovens Instrumental-Musik (Kreisleriana Nr. 4)
Heinrich von Kleist
Über die allmählige Verfertigung der Gedanken beim Reden. An R. v. L.
Über das Marionettentheater
Brief eines Dichters an einen anderen
Clemens Brentano
Kabale und Liebe. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Friedrich von Schiller. Aufgeführt im Theater nächst der Burg am 21. Januar 1814
Adam Müller
Vorlesungen über die deutsche Wissenschaft und Literatur. Vierte Vorlesung
Zwölf Reden über die Beredsamkeit und deren Verfall in Deutschland. 3. Von der
Kunst des Hörens, 6. Von der politischen Beredsamkeit und deren Verfall in
Deutschland
Karl Friedrich Schinkel
Gedanken und Bemerkungen über Kunst im Allgemeinen
Jacob Grimm
Rede auf Schiller
Wilhelm Grimm
Über das deutsche Wörterbuch
Ludwig Börne
Hamlet. Von Shakespeare
Der Jude Shylock im Kaufmann von Venedig
Über den Charakter des Wilhelm Tell in Schillers Drama
Arthur Schopenhauer
Ueber Schriftstellerei und Stil
Franz Grillparzer
Rede am Grabe Beethovens
Die Biographien der Autoren dieses Bandes
Martin Luther wurde am 10. November 1483 in Eisleben geboren. Er starb dort am 18. Februar 1546.
Ab 1501 Jurastudium in Erfurt. 1505 Eintritt in das Kloster der Augustinereremiten, wo er 1507 zum Priester geweiht wurde. 1512 Promotion zum Doktor der Theologie, dann Professor für Bibelauslegung. Am 31. Oktober 1517 Anschlag der 95 Thesen gegen den Ablaßhandel an das Tor der Schloßkirche zu Wittenberg. 1521 Exkommunikation durch Papst Leo X. und Reichsacht durch Kaiser Karl. Auf der Wartburg, unter dem Schutz Kurfürst Friedrichs des Weisen von Sachsen, Übersetzung des Neuen Testaments, der 1535 die des Alten Testaments folgte. 1525 Heirat mit Katharina von Bora.
Ein Sendbrief D. Martin Luthers vom Dolmetschen und Fürbitte der Heiligen (Bd. 1, S. 11), Entstehung: 1530.
Johann Joachim Winckelmann
Johann Joachim Winckelmann wurde am 9. Dezember 1717 in Stendal geboren. Er starb am 8. Juni 1768 in Triest.
1738-40 Theologiestudium in Halle. Nach Tätigkeit als Hauslehrer ab 1748 Bibliothekar bei Heinrich Graf von Bünau in Nöthnitz bei Dresden. 1755 Reise nach Rom, Beschäftigung mit griechischer Kunstgeschichte. Ab 1759 Bibliothekar bei Kardinal Alessandro Albani in Rom. 1763 wurde ihm das Amt des Oberaufsehers aller Altertümer in und um Rom übertragen. Im selben Jahr Ernennung zum Scriptor linguae teutonicae an der Vaticana. 1768 Reise nach Deutschland, auf der Rückreise fiel er einem Raubmord zum Opfer.
Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst (Bd. 1, S. 30), Erstdruck: Friedrichstadt 1755.
Immanuel Kant
Immanuel Kant wurde am 22. April 1724 in Königsberg geboren. Er starb dort am 12. Februar 1804.
1740-1748 Studium der Theologie in Königsberg. Bis 1755 Hauslehrer u.a. bei dem Prediger Daniel Ernst Andersch und auf dem Gut des Majors Bernhard Friedrich von Hülsen in Mohrungen. Ab 1755 Privatdozent in Königsberg, u.a. in den Fächern Logik, Metaphysik, Mathematik und Physik. Einer seiner Studenten war Johann Gottfried Herder. Einen Ruf nach Erlangen 1769 und später nach Jena schlug er aus. Ab 1770 Professors für Logik und Metaphysik in Königsberg. Kant war in ständigem Konflikt mit der Zensurbehörde und erhielt schließlich die Weisung, sich seiner Publikationen zur Religion zu enthalten.
Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung (Bd. 1, S. 68), Erstdruck in: Berlinische Monatsschrift, 1784.
Gotthold Ephraim Lessing
Gotthold Ephraim Lessing wurde am 22. Januar 1729 in Kamenz (Kursachsen) geboren. Er starb am 15. Februar 1781 in Braunschweig.
1746-48 Studium der Theologie, Medizin und "Schönen Wissenschaften" in Leipzig. 1748-55 freier Schriftsteller in Berlin, Tätigkeit als Journalist und Literaturkritiker. Mit Moses Mendelssohn, Friedrich Nicolai u.a. verfaßte er Briefe über die zeitgenössische Literatur. Ab 1760 Sekretär des preußischen Generals Bogislaw Friedrich von Tauentzien in Breslau. 1767-69 Kritiker am ersten Deutschen Nationaltheater in Hamburg. Ab 1770 Leiter der Bibliothek in Wolfenbüttel. 1776 Heirat mit Eva König.
Briefe die neueste Literatur betreffend. Sechzehnter Brief, Siebzehnter Brief (Bd. 1, S. 77), Erstdruck: Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin und Stettin 1759-1765.
Hamburgische Dramaturgie. Ankündigung, Acht und vierzigstes Stück, Sechs und neunzigstes Stück, Hundert und erstes, zweites, drittes und viertes Stück (Bd. 1, S. 83), Erstdruck in: Kayserlich-privilegierte Hamburgische Neue Zeitung, 1767-69.
Moses Mendelssohn
Moses Mendelssohn wurde am 6. September 1729 in Dessau geboren. Er starb am 4. Januar 1786 in Berlin.
Ab 1735 Besuch der höheren Schule für Talmud-Studien in Dessau und Berlin. Beschäftigung mit Philosophie und Mathematik, Lektüre von Leibniz, Locke und Wolff. Ab 1750 Hauslehrer bei dem Seidenwarenhändler Isaak Bernhard in Berlin. Bekanntschaft mit Gotthold Ephraim Lessing, Friedrich Nicolai und Thomas Abbt. Ab 1754 Buchhalter und ab 1761 Leiter der Seidenmanufaktur Isaak Bernhards. Als außerordentlichem Schutzjuden war ihm der Aufenthalt in Preußen erlaubt.
Über die Frage: was heißt aufklären? (Bd. 1, S. 111), Erstdruck in: Berlinische Monatsschrift, 1784.
Friedrich Nicolai
Friedrich Nicolai wurde am 18. März 1733 in Berlin geboren. Er starb dort am 8. Januar 1811.
Ab 1749 Buchhandelslehre in Frankfurt an der Oder. Beschäftigung mit zeitgenössischer Literatur und Philosophie. 1952 Rückkehr nach Berlin, Übernahme der Buchhandlung seines Vaters. Freundschaft mit Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn. 1760 Heirat mit Elisabeth Makaria. 1765 gründete er die "Allgemeine Deutsche Bibliothek", eine Rezensionszeitschrift für deutsche Gegenwartsliteratur. 1781 Reise durch Deutschland und die Schweiz.
Briefe über den itzigen Zustand der schönen Wissenschaften in Deutschland. Der siebenzehnte Brief (Bd. 1, S. 116), Entstehung: 1754. Erstdruck: Berlin 1755.
Christoph Martin Wieland
Christoph Martin Wieland wurde am 5. September 1733 in Oberholzheim geboren. Er starb am 20. Januar 1813 in Weimar.
Ab 1749 Philosophiestudium in Erfurt. 1750-52 Jurastudium in Tübingen. 1752-54 Aufenthalt in der Schweiz bei seinem Lehrer Jakob Bodmer. Ab 1760 Kanzleiverwalter in Biberach. 1765 Heirat mit Anna Dorothea von Hillenbrand. Ab 1769 Professor für Philosophie in Erfurt. Ab 1772 Prinzenerzieher in Weimar. 1773 Gründung der Zeitschrift "Teutscher Merkur". Bekanntschaft mit Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller.
Ueber die Rechte und Pflichten der Schriftsteller in Absicht ihrer Nachrichten, Bemerkungen und Urtheile über Nationen, Regierungen und andre politische Gegenstände (Bd. 1, S. 124), Erstdruck in: Der Teutsche Merkur, 1785.
Georg Christoph Lichtenberg
Georg Christoph Lichtenberg wurde am 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt geboren. Er starb am 24. Februar 1799 in Göttingen.
1763-66 Studium der Mathematik und Naturwissenschaften in Göttingen, unterstützt durch ein Stipendium des Landgrafen Ludwig VIII. 1770 Reise nach England, im selben Jahr Ernennung zum Professor für Physik, Mathematik und Astronomie in Göttingen. 1774-75 zweite Reise nach England. Ab 1778 redigierte er den "Göttinger Taschenkalender". 1780 wurde er Ordinarius für Physik.
Von dem Nutzen, den die Mathematik einem Bel Esprit bringen kann (Bd. 1, S. 135), Erstdruck in: Hannoverisches Magazin, 1766.
Warum hat Deutschland noch kein großes öffentliches Seebad? (Bd. 1, S. 141), Erstdruck in: Göttinger Taschenkalender, 1793.
Johann Gottfried Herder
Johann Gottfried Herder wurde am 25. August 1744 in Mohrungen geboren. Er starb am 18. Dezember 1803 in Weimar.
Ab 1762 Studium der Theologie in Königsberg, Vorlesungen u.a. bei Immanuel Kant. Freundschaft mit Johann Georg Hamann. 1764-69 Lehrertätigkeit an der Domschule zu Riga. Ab 1767 zusätzlich Pastor. 1769 Reise u.a. nach Nantes, Paris, Brüssel, Amsterdam und Hamburg. In Hamburg traf er auf Gotthold Ephraim Lessing. 1771-76 Konsistorialrat des Grafen von Schaumburg-Lippe. 1773 Heirat mit Karoline Flachsland. 1776, durch Johann Wolfgang Goethes Vermittlung, Generalsuperintendent in Sachsen-Weimar. 1788-89 Reise nach Italien.
Von Ähnlichkeit der mittlern englischen und deutschen Dichtkunst, nebst verschiednem, das daraus folget, (Bd. 1, S. 150), Erstdruck in: Deutsches Museum, 1777.
Johann Wolfgang Goethe
Johann Wolfgang Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren. Er starb am 22. März 1832 in Weimar.
1765-68 Jurastudium in Leipzig, später in Straßburg. Ab 1770 Freundschaft mit Johann Gottfried Herder. 1775 Berufung nach Weimar. 1779 Ernennung zum Geheimen Rat. 1782 Adelsdiplom durch Joseph II. 1786-88 erste Italienreise. 1788 erste Begegnung mit Christiane Vulpius, die er 1806 heiratete. 1789 Geburt des Sohnes August. 1792 Teilnahme am Feldzug in Frankreich. Ab 1794 Freundschaft mit Friedrich Schiller. 1816 Tod Christianes. 1830 Tod des Sohnes.
Zum Shakespears Tag (Bd. 1, S. 163), Entstehung: 1771. Erstdruck: Otto Jahn, Goethe in Strassburg und Wetzlar, in: Allgemeine Monatsschrift für Wissenschaft und Literatur, Braunschweig April 1854.
Literarischer Sanscülottismus (Bd. 1, S. 167), Erstdruck in: Die Horen, 1795.
Shakespear und kein Ende! (Bd. 1, S. 172), Erstdruck in: Morgenblatt für gebildete Stände, 1815.
Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Styl (Bd. 1, S. 185), Erstdruck: Aus meinem Leben. Zweyte Abtheilung Zweyter Theil. Auch ich in Arcadien!, Stuttgart und Tübingen 1817.
Noch ein Wort für junge Dichter (Bd. 1, S. 190), Entstehung: 1832. Erstdruck: Goethes nachgelassene Werke, hg. v. Johann Peter Eckermann und Friedrich Wilhelm Riemer, Bd. 45, Stuttgart und Tübingen 1833.
Jakob Michael Reinhold Lenz
Jakob Michael Reinhold Lenz wurde am 23. Januar 1751 in Seßwegen geboren. Er starb am 3./4. Juni 1792 in Moskau.
Ab 1769 Studium der Theologie in Königsberg, u.a. bei Immanuel Kant. 1771 Abbruch des Studiums. Im selben Jahr Reise nach Straßburg, als Begleiter der Barone von Kleist. Freundschaft mit Johann Wolfgang Goethe, Heinrich Leopold Wagner u.a. Ab 1774 freier Schriftsteller. 1777 Ausbruch einer Psychose. Es folgte ein Aufenthalt bei Pfarrer Johann Friedrich Oberlin in Waldersbach. 1779 Rückkehr nach Riga, dann St. Petersburg. In Moskau schloß er sich den Oppositionellen um Nikolai Iwanowitsch Nowikow an, verlor deshalb seine Wohnung und starb auf einer Moskauer Straße.
Über Götz von Berlichingen (Bd. 1, S. 192), Entstehung: 1774/75. Erstdruck in: Erich Schmidt, Lenziana, Berlin 1901.
Friedrich Schiller
Friedrich Schiller wurde am 10. November 1759 in Marbach geboren. Er starb am 9. Mai 1805 in Weimar.
1774-80 Jura-, später Medizinstudium in Ludwigsburg. Arbeitete dann als Militärarzt. 1782 wegen des Dramas "Die Räuber" Flucht nach Mannheim. 1785 Übersiedlung nach Dresden. 1789 Geschichtsprofessur in Jena. Beginn der Freundschaft mit Wilhelm von Humboldt. 1790 Heirat mit Charlotte von Lengefeld. 1793 Geburt des Sohnes Karl Friedrich. Bekanntschaft mit Friedrich Hölderlin. Übersiedlung nach Ludwigsburg. Schwere Krankheitsanfälle in den nächsten Jahren. Ab 1794 Freundschaft mit Johann Wolfgang Goethe. 1797 Zusammenarbeit mit Goethe an den "Xenien". Ab 1802 ständiger Wohnsitz in Weimar.
Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken? (Bd. 1, S. 197), Vorlesung, gehalten: vor der Kurpfälzischen Deutschen Gesellschaft, 26.6.1784. Erstdruck in: Rheinische Thalia, 1785.
Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? Eine akademische Antrittsrede (Bd. 1, S. 212), Rede, gehalten: Universität Jena, 1789. Erstdruck in: Der Teutsche Merkur, 1789.
Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen (Bd. 1, S. 232), Erstdruck in: Neue Thalia, 1792.
Über Anmut und Würde (Bd. 1, S. 248), Erstdruck in: Neue Thalia, 1793.
Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen. Fünfzehenter Brief (Bd. 1, S. 309), Erstdruck in: Die Horen, 1795.
Über das Erhabene (Bd. 1, S. 315), Erstdruck: Kleinere prosaische Schriften, Bd. 3, 1801.
Über den Gebrauch des Chors in der Tragödie (Bd. 1, S. 333), Erstdruck: Friedrich Schiller, Die Braut von Messina, Tübingen 1803.
Johann Gottlieb Fichte
Johann Gottlieb Fichte wurde am 19. Mai 1762 in Rammenau geboren. Er starb am 29. Januar 1814 in Berlin.
1780-88 Studium der Theologie in Jena und Leipzig. Ab 1788 Hauslehrer in Zürich. 1790 Rückkehr nach Leipzig, Beschäftigung mit Kant. 1791 Reise nach Warschau und Königsberg, Bekanntschaft mit Kant. Ab 1792 Hofmeister beim Grafen von Krockow. 1793 Rückkehr nach Zürich. Im selben Jahr Heirat mit Johanna Maria Rahn und Berufung an die Universität Jena. Bekanntschaft mit Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller. 1799 Entlassung Fichtes von der Universität, Umsiedelung nach Berlin. 1807 provisorische Professur in Königsberg. Ab 1810 Professor für Philosophie in Berlin.
Reden an die deutsche Nation. Zweite Rede. Vom Wesen der neuen Erziehung im allgemeinen (Bd. 1, S. 343) Rede, gehalten: Erlangen, 1807. Erstdruck: Realschulbuchhandlung, Berlin 1808.
August Wilhelm Schlegel
August Wilhelm Schlegel wurde am 8. September 1767 in Hannover geboren. Er starb am 12. Mai 1845 in Bonn.
Studium der Theologie und Philosophie in Göttingen. 1791 Tätigkeit als Hauslehrer in Amsterdam. 1796 Heirat mit Caroline Böhmer. Ab 1798 Professor für Philosophie in Jena. 1798-1800 Herausgabe der Zeitschrift "Athenäum", zusammen mit Bruder Friedrich Schlegel. 1800 Trennung von Caroline Böhmer. Ab 1803 Professor in Berlin, Vorlesungen zur Literatur und Kunst. 1804-18 Aufenthalt auf dem Landsitz Madame de Staëls zu Coppet, unterbrochen von zahlreichen Reisen ins Ausland. 1818 Berufung an die Universität Bonn.
Über kritische Zeitschriften (Bd. 1, S. 359), Erstdruck in: Athenäum, 1798.
Vorrede zu den kritischen Schriften (Bd. 1, S. 364), Erstdruck in: Kritische Schriften, Berlin 1828.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Georg Wilhelm Friedrich Hegel wurde am 27. August 1770 in Stuttgart geboren. Er starb am 14. November 1813 in Berlin.
1790-93 Studium der Theologie in Tübingen. Freundschaft mit Friedrich Wilhelm Schelling und Friedrich Hölderlin. 1793-1800 Hauslehrer in Bern und Frankfurt. 1801 Privatdozent in Jena, ab 1805 Professor. Ab 1807 Redakteur der Bamberger Zeitung in Bamberg. 1808 Ernennung zum Professor der Philosophie in Nürnberg. 1811 Heirat mit Marie von Tucher. 1818 Ruf an die Universität Berlin, deren Rektor er 1829 wurde.
Wer denkt abstrakt? (Bd. 1, S. 372), Entstehung: 1807. Erstdruck: Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Werke, Bd. 17, 1835.
Ludwig van Beethoven
Ludwig van Beethoven wurde am 16. Dezember 1770 in Bonn geboren. Er starb am 26. März 1827 in Wien.
Ab 1789 Studium an der Universität Bonn. 1792 Reise nach Wien, Kompositionsschüler bei Joseph Haydn und Antonio Salieri. Beethoven machte sich als Klaviervirtuose und Meister der Improvisation einen Namen. 1800 Uraufführung der 1. Sinfonie. Im selben Jahr erste Anzeichen von Otosklerose, aufgrund derer er im Jahre 1819 vollständig taub wurde. 1815, nach dem Tod seines Bruders, nahm er dessen Sohn zu sich. Er setzte so hohe Erwartungen in ihn, daß dieser einen Suizidversuch unternahm. 1823 entstand die 9. Sinfonie, die das Chorfinale zu Friedrich Schillers "Ode an die Freude" enthält.
"Heiligenstädter Testament" (Bd. 1, S. 378), Entstehung: 1802.
Friedrich Schlegel
Friedrich Schlegel wurde am 10. März 1772 in Hannover geboren. Er starb am 12. Januar 1829 in Dresden.
Ab 1788 Lehre bei einem Leipziger Bankhaus. Ab 1790 Jura-, Philologie-, Geschichts-, und Philosophiestudium in Göttingen, zusammen mit Bruder August Wilhelm. 1791-93 Fortsetzung des Studiums in Leipzig. Ab 1794 bei Schwester Charlotte in Dresden. 1789-1800 Herausgabe der Zeitschrift "Athenäum" in Jena, mit seinem Bruder. Vorlesungen in Paris. Ab 1809 Hofsekretär in Wien. 1815-18 Legationsrat beim Frankfurter Bundestag. 1819 Reise nach Italien, als kunstsachverständiger Begleiter des Kaisers Ferdinand I. Freundschaft mit Ludwig Tieck und Novalis.
Georg Forster. Fragment einer Charakteristik der deutschen Klassiker (Bd. 1, S. 382), Erstdruck in: Lyceum der schönen Künste, 1797.
Über Lessing (Bd. 1, S. 408), Erstdruck in: Lyceum der schönen Künste, 1797.
Über Goethes Meister (Bd. 1, S. 439), Erstdruck in: Athenäum, 1798.
Über die Unverständlichkeit (Bd. 1, S. 461), Erstdruck in: Athenäum, 1800.
Novalis
Novalis (Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg) wurde am 2. Mai 1772 in Oberwiederstedt geboren. Er starb am 25. März 1801 in Weißenfels.
Ab 1790 Jurastudium in Jena, Leipzig und Wittenberg. Freundschaft mit Friedrich Schlegel. Ab 1794 Verwaltungsdienst als Aktuarius in Tennstedt. 1796-97 Tätigkeit bei der Salinendirektion in Weißenfels. Ab 1797 Studium an der Bergakademie Freiberg. 1798 Verlobung mit Julie von Charpentier. Reisen nach Dresden und Jena, Verbindung mit dem Kreis der Frühromantiker. Bekanntschaft mit Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Schiller und Ludwig Tieck.
Die Christenheit oder Europa. Ein Fragment (Bd. 1, S. 474), Entstehung: 1799. Erstdruck: Schriften, 1826.
Ludwig Tieck
Ludwig Tieck wurde am 31. Mai 1773 in Berlin geboren. Er starb dort am 28. April 1853.
Ab 1792 Studium der Theologie und Philologie in Halle. 1792-94 Studium der Geschichte und englischen Literatur in Göttingen. 1797 Übersiedlung nach Berlin. Bekanntschaft mit Friedrich Nicolai. 1798 Heirat mit Amalie Alberti. 1799 in Jena im Kreis der Frühromantiker. Begegnung mit Friedrich Schiller und Johann Wolfgang Goethe. Lebte 1803 auf Schloß Ziebingen bei Frankfurt an der Oder. 1804/05 Italienreise. 1817 Reise nach Frankreich und England. Ab 1825 Hofrat und Dramaturg des Dresdner Hoftheaters. 1837 Tod der Ehefrau. 1841 Ruf nach Berlin als Vorleser des Königs, stieg dann zum geheimen Hofrat und Berater der Königlichen Schauspiele auf.
Über Shakspeare´s Behandlung des Wunderbaren (Bd. 1, S. 494), Erstdruck: Der Sturm. Ein Schauspiel von Shakspear, für das Theater bearbeitet von Ludwig Tieck. Nebst einer Abhandlung über Shakspears Behandlung des Wunderbaren, Berlin und Leipzig 1796.
E.T.A. Hoffmann
Ernst Theodor Amadeus (eigentl. Wilhelm, nannte sich aus Verehrung für Mozart Amadeus) Hoffmann wurde am 24. Januar 1776 in Königsberg geboren. Er starb am 25. Juni 1822 in Berlin.
1792-95 Jurastudium in Königsberg. 1798 Kammergerichtsreferendar in Berlin. 1800 Assessor in Posen. 1802 Strafversetzung wegen Karikaturen nach Plozk in Polen. Heirat mit Maria Thekla Michalina Rorer. 1804 Übersiedlung nach Warschau. 1807-13 Anstellung am Theater in Bamberg als Musiklehrer, Komponist und Musikkritiker. 1813 Übersiedlung nach Dresden. Ab 1816 Anstellung als Jurist in Berlin. Richter bei den Demagogenprozessen gegen die Burschenschaften. 1812 Mitglied im Oberappellationssenat des preußischen Kammergerichts. Bekanntschaft u.a. mit Clemens Brentano und Adelbert von Chamisso.
Beethovens Instrumental-Musik (Kreisleriana Nr. 4) (Bd. 1, S. 529), Erstdruck: Fantasiestücke in Callot´s Manier. Blätter aus dem Tagebuch eines reisenden Enthusiasten, Bamberg 1814.
Heinrich von Kleist
Heinrich von Kleist wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt an der Oder geboren. Er starb am 21. November 1811 am Wannsee bei Potsdam.
1793 Teilnahme an der Belagerung von Mainz. 1796 Teilnahme am Rheinfeldzug. 1799-1802 verlobt mit Wilhelmine von Zenge. 1799-1800 Studium der Philosophie, Physik, Mathematik und Rechtswissenschaften in Frankfurt an der Oder. 1803 Bekanntschaft mit Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller. Reise in die Schweiz und nach Paris, dort seelischer Zusammenbruch. 1804 Eintritt in den preußischen Staatsdienst in Potsdam, später in Königsberg. 1807 vor Berlin von Franzosen verhaftet und als Spion im französischen Jura gefangengehalten. 1807-09 in Dresden. Bekanntschaft mit Ludwig Tieck. 1809 Reise nach Österreich und Prag. 1810 Rückkehr nach Berlin. 1811 Selbstmord mit Adolfine Vogel.
Über die allmählige Verfertigung der Gedanken beim Reden. An R. v. L. (Bd. 1, S. 539), Entstehung: 1807/08. Erstdruck in: Nord und Süd, 1878.
Über das Marionettentheater (Bd. 1, S. 546), Erstdruck in: Berliner Abendblätter, 1810.
Brief eines Dichters an einen anderen (Bd. 1, S. 554), Erstdruck in: Berliner Abendblätter, 1811.
Clemens Brentano
Clemens Brentano wurde am 9. September 1778 in Ehrenbreitstein geboren. Er starb am 28. Juli 1842 in Aschaffenburg.
Bruder von Bettine von Arnim. 1798-1800 im Kreis der Jenaer Frühromantiker. Begegnung u.a. mit Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schlegel. Freundschaft mit Achim von Arnim. 1803 Heirat mit Sophie Mereau. Ab 1804 in Heidelberg. Mitarbeit an Achim von Arnims "Zeitung für Einsiedler". 1808-18 in Berlin, wo er mit Heinrich von Kleist und Joseph von Eichendorff zusammentraf. 1819-24 Aufzeichnung und freie literarische Bearbeitung der Visionen der stigmatisierten Nonne Anna Katharina Emmerick in Dülmen.
Kabale und Liebe. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Friedrich von Schiller. Aufgeführt im Theater nächst der Burg am 21. Januar 1814 (Bd. 1, S. 556), Erstdruck in: Der Dramaturgische Beobachter, 1814.
Adam Müller
Adam Heinrich Müller wurde am 30. Juni 1779 in Berlin geboren. Er starb am 17. Januar 1829 in Wien.
Ab 1798 Studium der Rechte in Göttingen. Rückkehr nach Berlin, Anstellung bei der kurmärkischen Kammer. Reisen u.a. nach Schweden und Dänemark. 1805 Konversation zum katholischen Glauben in Wien. Ab 1806 hielt er Vorlesungen über Literatur in Dresden. 1808 Herausgabe der Zeitschrift "Phöbus", zusammen mit Heinrich von Kleist. Rückkehr nach Berlin. Ab 1813 königlicher Landeskommissar in Tirol. 1827 Rückberufung nach Wien, Erhebung in den Adelsstand.
Vorlesungen über die deutsche Wissenschaft und Literatur. Vierte Vorlesung (Bd. 1, S. 561), Vorlesung, gehalten: Dresden, 1806/07. Erstdruck: Dresden 1807.
Zwölf Reden über die Beredsamkeit und deren Verfall in Deutschland. 3. Von der Kunst des Hörens, 6. Von der politischen Beredsamkeit und deren Verfall in Deutschland (Bd. 1, S. 570), Rede, gehalten: Wien, 1812. Erstdruck: Leipzig 1816.
Karl Friedrich Schinkel
Karl Friedrich Schinkel wurde am 13. März 1781 in Neuruppin geboren. Er starb am 9. Oktober 1841 in Berlin.
Ab 1798 Bauschüler bei Friedrich und dessen Vater David Gilly. 1803-05 erste Reise nach Italien. Bekanntschaft mit Wilhelm Humboldt in Rom. 1809 Heirat mit Susanne Berger. 1810 Aufnahme in den preußischen Staatsdienst. Ab 1815 Leitung der preußischen Oberbaudeputation. Weitere Reisen, u.a. nach Böhmen zusammen mit Clemens Brentano. 1820 Besuch bei Johann Wolfgang Goethe in Weimar. 1824 zweite Italienreise. 1826 Reise nach England.
Gedanken und Bemerkungen über Kunst im Allgemeinen (Bd. 1, S. 597), Erstdruck: Aus Schinkels Nachlass. Reisetagebücher, Briefe und Aphorismen, hg. v. Alfred Freiherr von Wolzogen, Bd. 3, Berlin 1863.
Jacob Grimm
Jacob Ludwig Karl Grimm wurde am 4. Januar 1785 in Hanau geboren. Er starb am 20. September 1863 in Berlin.
Ab 1802 Jurastudium in Marburg. 1805 Mitarbeiter Savignys in Paris. 1806 Übersiedlung nach Kassel. Ab 1808 Privatbibliothekar des Königs Jérôme in Wilhelmshöhe bei Kassel. 1814/15 Legationsrat beim Wiener Kongreß. 1829 Professor für deutsche Altertumswissenschaft in Göttingen, gleichzeitig Bibliothekar. 1837 Teilnahme am Protest der "Göttinger Sieben" gegen den Verfassungsbruch des hannoveranischen Königs. Amtsenthebung und Verweisung des Landes. Übersiedlung nach Kassel. 1840 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Professor in Berlin. 1848 Abgeordneter im Frankfurter Parlament.
Rede auf Schiller (Bd. 1, S. 624), Rede, gehalten: Königliche Akademie der Wissenschaften, Berlin 10.11.1859. Erstdruck in: Abhandlungen der königlichen Akademie der Wissenschaften, Berlin 1859.
Wilhelm Grimm
Wilhelm Karl Grimm wurde am 24. Februar 1786 in Hanau geboren. Er starb am 16. Dezember 1859 in Berlin.
1803-06 Jurastudium in Kassel. Anstellung als Privatgelehrter. 1814-29 Bibliothekssekretär in Kassel. 1825 Heirat mit Dorothea Wild. 1830 Unterbibliothekar in Göttingen. 1835 Professor. 1837 wie sein Bruder amtsenthoben. 1838 Übersiedlung nach Kassel. Ab 1841 Mitglied der Akademie der Wissenschaft in Berlin.
Über das deutsche Wörterbuch (Bd. 1, S. 650), Rede, gehalten: Frankfurt am Main, 6.9.1846. Erstdruck in: Verhandlungen der Germanisten zu Frankfurt am Main am 24., 25. und 26. September 1846, 1847.
Ludwig Börne
Ludwig Börne (Juda Löw Baruch) wurde am 6. Mai 1786 in Frankfurt am Main geboren. Er starb am 12. Februar in Paris.
1804 Aufnahme des Studiums der Medizin in Halle. Ab 1807 Studium der Rechte in Heidelberg, dann in Gießen. 1808 Promotion zum Doktor der Philosophie. Ab 1811 Polizeiaktuar in Frankfurt am Main, im selben Jahr Amtsenthebung aufgrund seines jüdischen Glaubens. 1818 Taufe und Herausgabe der Zeitschrift "Die Wage - Eine Zeitschrift für Bürgerleben, Wissenschaft und Kunst". 1819 Herausgabe der Zeitschrift "Zeitschwingen". Im selben Jahr Reise nach Paris. 1820 Verhaftung wegen Verbreitung aufrührerischer Schriften. 1822 Reise nach Paris im Auftrag Johann Friedrich Cottas.
Hamlet. Von Shakespeare (Bd. 1, S. 662), Entstehung: 1828.
Der Jude Shylock im Kaufmann von Venedig (Bd. 1, S. 678), Entstehung: 1828.
Über den Charakter des Wilhelm Tell in Schillers Drama (Bd. 1, S. 683), Entstehung: 1828.
Arthur Schopenhauer
Arthur Schopenhauer wurde am 22. Februar 1788 in Danzig geboren. Er starb am 21. September 1860 in Frankfurt am Main.
1803-04 Reise durch Holland, England, Frankreich, die Schweiz und Österreich. 1805 Rückkehr nach Hamburg, Antritt einer Kaufmannslehre. Ab 1809 Studium der Naturwissenschaften in Göttingen. 1811 Begegnung mit Christoph Martin Wieland in Weimar. 1811-13 Studium der Philosophie in Berlin. Begegnung mit Goethe. 1818/19 und 1822/23 Reisen nach Italien. 1833 Übersiedlung nach Frankfurt am Main, Privatgelehrter. 1857 besucht Friedrich Hebbel Arthur Schopenhauer in Frankfurt.
Ueber Schriftstellerei und Stil (Bd. 1, S. 689), Erstdruck: Parerga und Paralipomena, Berlin 1851.
Franz Grillparzer
Franz Grillparzer wurde am 15. Januar 1791 in Wien geboren. Er starb dort am 21. Januar 1872.
1808-11 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Wien. Ab 1815 Anstellung bei der Hofkammer, dem späteren Finanzministerium. 1818-23 Theaterdichter des Burgtheaters. 1819 Reise nach Italien. 1821 Bekanntschaft mit Katharina Fröhlich. Ab 1823 Konzipist der allgemeinen Hofkammer. 1826 Reise durch Deutschland. Treffen u.a. mit Ludwig Tieck, Rahel Varnhagen und Johann Wolfgang Goethe. 1843 Reise nach Konstantinopel und Athen. Ab 1847 Mitglied der Wiener Akademie der Wissenschaft.
Rede am Grabe Beethovens (Bd. 1, S. 750), Rede, gehalten: Friedhof in Währing bei Wien, 1827. Entstehung: 1827. Erstdruck in: Heinrich Anschütz, Erinnerungen aus dessen Leben und Wirken, Wien 1866.