Der Kanon Die deutsche Literatur






Inhaltsverzeichnis
Band 1
Walther von der Vogelweide bis Friedrich Gottlieb Klopstock



Das Wessobrunner Schöpfungsgedicht und Gebet (Anfang 9. Jh.)
      Dat gafregin ih mit firahim
Das Hildebrandslied (etwa 830/40)
      Ik gehorta dat seggen
Merseburger Zaubersprüche (2. Drittel 10. Jh.)
      Erster Merseburger Zauberspruch (Eiris sazun idisi)
      Zweiter Merseburger Zauberspruch (Phol ende Wuodan)
Lorscher Bienensegen (10. Jh.)
      Kirst, imbi ist hucze
Rätsel (11. Jh.)
      Schnee und Sonne (Flog Vogel federlos)
      Eis, Sonne, Wind (Es geht eine Brücke über den Bach)
Dietmar von Aist (1139-1171)
      Ez stuont ein frouwe alleine
      Slâfest du, friedel ziere
Der von Kürenberg (um 1150/70)
      Ich zôch mir einen valken
      Ich stuont mir nehtint spâte
Der Burggraf von Rietenburg (1150/70)
      Sît si wil, daz ich von ir scheide
Friedrich von Hausen (um 1150-1190)
      Mîn herze und mîn lîp die wellent scheiden
      In mînem troume ich sach
Unbekannter Dichter (um 1600)
      Mir hât ein ritter
Unbekannter Dichter (um 1600)
      Mich dunket niht sô guotes
Kaiser Heinrich (1165-1197)
      Ich grüeze mit gesange die süezen
      Wol hôher danne rîche
Hartmann von Aue (um 1165-1215)
      Swelh frowe sendet ir lieben man
      Maniger grüezet mich alsô
      Ich var mit iuweren hulden
Heinrich von Veldeke (um 1170/1190)
      Swer mir schade an mîner frouwen
      Tristan muose sunder sînen danc
      Die dâ wellen hœren mînen sanc
Unbekannter Dichter (um 1180)
      Du bist mîn, ich bin dîn
Albrecht von Johansdorf (um 1180-1206)
      Diu êrste liebe, der ich ie began
      Wie sich minne hebt, daz weiz ich wol
Heinrich von Morungen (um1200)
      Frowe, mîne swære sich
      Ich hôrte ûf der heide
      Uns ist zergangen
      Ich bin keiser âne krône
      Owê, sol aber mir iemer mê
Reinmar (um 1200)
      Ich wil allez gâhen
      Nieman sender suoche
Walther von der Vogelweide (um 1700-1239)
      Under der linden
      Sô die bluomen ûz dem grase dringent
      Herzeliebez vrowelîn
      Muget ir schouwen, waz dem meien
      Si wunder wol gemachet wîp
      Ir sult sprechen ›willekomen‹
      In einem zwîvellîchen wân
      Saget mir ieman, waz ist minne
      Nemet, frowe, disen kranz
      Müeste ich noch geleben
      Owê, daz wîsheit unde jugent
      Ich saz ûf eime steine
      Ahî, wie kristenlîche nu der bâbest lachet
      Sagent an, hêr Stoc
      Ich hân mîn lêhen
      Owê war sint verswunden
Wolfram von Eschenbach (um 1170 - nach 1217)
      Den morgenblic bî wahtæres sange erkôs
      Sîne klâwen
      Ein wîp mac wol erlouben mir
      Der helden minne ir klage
      Von der zinnen
      Ursprinc bluomen
Neidhart von Reuental (um 1190 - um 1245)
      Nu ist der kleinen vogelîne singen
Mechthild von Magdeburg (um 1210 - um 1283)
      Die wo/estin hat zwo/elf ding (Du solt minnen das niht)
Carmina Burana (vor 1250)
      Swaz hie gat umbe
      Chume, chume, geselle min
      Ich was ein chint so wolgetan
Süßkind von Trimberg (um 1280)
      Wa-hêb-vf und nicht-en-vind
Heinrich Hetzbolt von Wissense (1312-1345)
      Wol mich der stunde
Oswald von Wolkenstein (um1377-1445)
      Frölich, zärtlich, lieplich
      Ain graserin
      Wach auff, mein hort!
Lochamer Liederbuch (14./15. Jh.)
      All mein gedencken
Unbekannter Dichter (1460/80)
      Es ist ein schne gefallen
Unbekannter Dichter (15./16. Jh.)
      Mühlrad (Dört hoch auf jenem berge)
Martin Luther (1483-1546)
      Der 130. Psalm: De profundis clamavi (Aus tiefer Not schrei ich zu dir)
      Der Lobgesang (Mitten wir im Leben sind)
      Der 46. Psalm: Deus noster refugium et virtus (Eine feste Burg ist unser Gott)
      Da pacem domine (Verleih uns Frieden gnädiglich)
      Ein Kinderlied auf die Weihnacht Christi (Vom Himmel hoch, da komm ich her)
      Ein Lied von der Heiligen Christlichen Kirche (Sie ist mir lieb, die werte Magd)
Ulrich von Hutten (1488-1523)
      Ain new Lied herr Vlrichs von Hutten (Ich habs gewagt mit sinnen)
Hans Sachs (1494-1576)
      Die Gefangenen klagen (Herre Gott, laß dich erbarmen)
      Das Schlaueraffenland (Eine Gegend heißt Schlaueraffenland)
      Ein Tischzucht (Ho/er, Mensch! wenn du zu Tisch willt gahn)
Nicolaus Herman (1480-1561)
      Der morgen segen (Die helle Sonn leucht jtzt herfür)
Unbekannter Dichter (um 1530)
      Vogelhochzeit (Es wolt ein Rayger fischen)
Unbekannter Dichter (1593)
      Isbruck ich muß dich lassen
Unbekannter Dichter (1555)
      Ein schön Geistlich Lied (O Welt ich muß dich lassen)
Georg Rodolf Weckherlin (1584-1653)
      An das Teutschland (Zerbrich das schwere Joch)
      Die lieb ist leben vnd tod (Das leben, so ich führ)
Martin Rinckart (1586-1649)
      Nun danket alle Gott
Friedrich Spee von Langenfeld (1591-1653)
      Ein kurzer poetisch Christgesang vom Ochs und Eselein bei der Krippen
      (Der Wind auf leeren Straßen)
      Zu Bethlehem geboren
Martin Opitz (1597-1639)
      Jetzund ko/empt die Nacht herbey
      Ach liebste laß uns eilen
      Schönheit dieser Welt vergehet
Unbekannter Dichter (um 1587)
      Es ist ein röeß endsprungen
Hainhofers Lautenbücher (1603)
      Mit Lieb bin ich umfangen
Daniel Czepko (um 1605-1660)
      Angst und Hohn der Liebe Lohn (Nihm die Rose von den Dörnern)
      Wo Freyheit ist und Recht
Friedrich von Logau (1605-1655)
      Deß Menschen Alter (Ein Kind vergist sich selbst)
      Der May (Einmal nur ist May im Jahr)
      Sich selbst besiegen (Sich selbselbsten überwinden)
      Frage (Wie wilstu weisse Lilien)
Simon Dach (1605-1659)
      Ännchen von Tharau
      Willst du dein Herz mir schenken
Johannes Rist (1607-1667)
      Betrachtung der Ewigkeit (O Ewigkeit, du Donnerwort)
Paul Gerhardt (1607-1676)
      Danklied für die Verkündigung des Friedens (Gott Lob! Nun ist erschollen)
      Abendlied (Nun ruhen alle Wälder)
      Sommergesang (Geh aus, mein Herz)
      An das Angesicht [des Herrn Jesu] (O Haupt voll Blut und Wunden)
Georg Philipp Harsdörffer (1607-1658)
      Das Leben des Menschen (Das Leben ist Ein Laub)
Paul Fleming (1609-1640)
      Gedancken u/eber der Zeit (Ihr lebet in der Zeit)
      Auff ihr Abwesen (Ich irrte hin und her)
      Auff die Italia/enische Weise: O fronte serena (O Liebliche Wangen)
      Wie Er wolle geku/esset sein (Nirgends hin als auff den Mund)
      An Elsabe (Es ist u/emmsonst das klagen)
      Er beklagt die Enderung und Furchtsamkeit itziger Deutschen (Itzt fällt man ins Konfect)
      An sich (Sey dennoch unverzagt)
      Zur Zeit seiner Verstossung (Ein Kauffmann, der sein Gut)
      An die Nacht, als er bei ihr wachete (Wie aber eilst du so)
Andreas Gryphius (1616-1664)
      Es ist alles Eitel (Dv sihst wohin du sihst)
      Menschliches Elende (Was sind wir Menschen doch)
      Thra/enen des Vaterlandes. Anno 1636 (Wir sind doch nunmehr gantz)
      An die Sternen (Ihr Lichter die ich nicht auff Erden)
      Ebenbild unsers Lebens. Auff das gewo/ehnliche Ko/enigs-Spiel
      (Der Mensch das Spil der Zeit)
      Thra/enen in schwerer Kranckheit. A. MDCXL. (Mir ist ich weiß nicht wie)
      An sich selbst (Mir grauet vor mir selbst)
      Abend (Der schnelle Tag ist hin)
      Vanitas! Vanitatum Vanitas! (Die Herrlikeit der Erden)
      Verleugnung der Welt (Was frag ich nach der Welt)
      Betrachtung der Zeit (Mein sind die Jahre nicht)
      Thra/enen in schwerer Kranckheit (Ich bin nicht der ich war)
Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau (1616-1679)
      Vergänglichkeit der Schönheit (Es wird der bleiche tod)
      Albanie, gebrauche deiner Zeit
      Auff den mund (Mund! der die seelen)
      Beschreibung vollkommener Schönheit (Ein haar so kühnlich)
      Schertz-Lied (Als die Venus neulich sasse)
      Verliebte Aue (Wo sind die Stunden)
      Die Wollust (Die Wollust bleibet doch)
      Die Welt (Was ist die Welt)
      Die Weltlust (Was ist die Lust der Welt?)
      Der Todt (Was ist der Tod der Frommen?)
Sibylla Schwarz (1621-1638)
      Liebe schont der Go/etter nicht
      Mein Alles ist dahin
Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen (1621/22-1676)
      Komm Trost der Nacht
Catharina Regina von Greiffenberg (1633-1694)
      Über das Unaussprechliche Heilige Geistes-Eingeben (Du ungeseh'ner Blitz)
Anton Ulrich von Braunschweig (1633-1714)
      Sterbe-Lied (Es ist genug!)
Daniel Caspar von Lohenstein (1635-1683)
      Umschrift eines Sarges (Irdisches und sterblich Volk)
Christian Knorr von Rosenroth (1636-1689)
      Morgenandacht (Morgenglanz der Ewigkeit)
Abraham A Sancta Clara (1644-1709)
      Der Mensch ist ein Schaum
Barthold Hinrich Brockes (1680-1747)
      Der gestirnte Baum (Die Zweige, welche sonst)
      Kirschblüte bei der Nacht (Ich sahe mit betrachtendem Gemüte)
Johann Christian Günther (1695-1723)
      Abschieds-Aria (Schweig du doch nur)
      Als er das, was er liebte entbehren muste (Etwas lieben und entbehren)
      Als er der Phyllis einen Ring mit einem Todten-Kopffe u/eberreichte
      (Erschrick nicht vor dem Liebes-Zeichen)
      Als er sich u/eber seinen unglu/eckseligen Zustand beklagete (Alles eilt zum Untergange)
      Als Leonore die Unterredung eiligst unterbrechen muste (Nach vieler Mu/eh und Zeit)
      An Leonoren (Gedenck an mich, und sey zufrieden)
      An Leonoren (Mein Kummer weint allein um dich)
      An seine Scho/ene (Mein Herz, was fangen wir noch miteinander an?)
      An seine Scho/ene (So wenig eine junge Rebe)
      An seine Magdalis (Das Glu/ecke muß fu/erwahr)
      Studenten-Lied (Bru/eder! laßt uns lustig seyn)
      Trost-Aria (Endlich bleibt nicht ewig aus)
Unbekannter Dichter (1717)
      Prinz Eugenius vor Belgrad (Prinz Eigenius, der edle Ritter)
Friedrich von Hagedorn (1708-1754)
      An eine Schläferinn (Erwache, schöne Schläferinn)
      Die erste Liebe (O wie viel Leben, wie viel Zeit)
      Der Morgen (Uns lockt die Morgenröthe)
Albrecht von Haller (1708-1777)
      Morgen-Gedanken (Der Mond verbirget sich)
Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769)
      Der Blinde und der Lahme (Von ungefähr muß einen Blinden)
Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803)
      Letztes Gespräch (Engel des Todes, du kommst)
Anna Louisa Karsch (1722-1791)
      An den Domherrn von Rochow (Kenner von dem saphischen Gesange)
Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803)
      Der Zürchersee (Schön ist, Mutter Natur)
      An Sie (Zeit, Verkündigerin der besten Freuden)
      Das Rosenband (Im Frühlingsschatten fand ich Sie)
      Die Sommernacht (Wenn die Schimmer von dem Monde)
      Die frühen Gräber (Willkommen, o silberner Mond)
      Unsre Sprache (Daß keine, welche lebt)
      Das Wiedersehn (Der Weltraum fernt mich)