Der Kanon Die deutsche Literatur






Inhaltsverzeichnis
Band 5
Stefan George bis Kurt Tucholsky


Stefan George
(1868-1933)
      An baches ranft
      Der herr der insel (Die fischer überliefern)
      Der hügel wo wir wandeln
      Du schlank und rein wie eine flamme
      Entführung (Zieh mit mir geliebtes kind)
      Es lacht in dem steigenden jahr dir
      Fenster wo ich einst mit dir
      Komm in den totgesagten park
      Langsame stunden überm fluss
      Seelied (Wenn an der kimm in sachtem fall)
      Wer je die flamme umschritt
      Wir schreiten auf und ab
      Sieh mein kind ich gehe
Else Lasker-Schüler (1869-1945)
      Morituri (Du hast ein dunk'les Lied)
      Frühling (Wir wollen wie der Mondenschein)
      Weltende (Es ist ein Weinen in der Welt)
      Siehst du mich - (Zwischen Erde und Himmel?)
      Versöhnung (Es wird ein großer Stern)
      Ein alter Tibetteppich (Deine Seele, die die meine liebet)
      Jakob (Jakob war der Büffel)
      Giselheer dem Tiger (Über dein Gesicht schleichen)
      Abschied (Aber du kamst nie)
      Gebet (Ich suche allerlanden eine Stadt)
      Die Verscheuchte (Es ist der Tag in Nebel)
      Ich weiß (Ich weiß, daß ich bald sterben muß)
      Mein blaues Klavier (Ich habe zu Hause ein blaues Klavier)
      Ein Liebeslied (Komm zu mir in der Nacht)
      Mein Liebeslied (In meinem Schosse)
Karl Wolfskehl (1869-1948)
      An den alten Wassern I. (Errette Herr! der sand im land)
      An den alten Wassern II. (Wir sind gewandert zum abend nieder)
      Von umflorten Berges Kimme
Felix Dörmann (1870-1928)
      Was ich liebe (Ich liebe die hektischen)
Christian Morgenstern (1871-1914)
      Das ästhetische Wiesel (Ein Wiesel saß auf einem Kiesel)
      Das Huhn (In der Bahnhofhalle)
      Der Werwolf (Ein Werwolf eines Nachts entwich)
      Die beiden Esel (Ein finstrer Esel sprach einmal)
      Palmström steht an einem Teiche
      Die unmögliche Tatsache (Palmström, etwas schon an Jahren)
      Herr Meier hält sich für das Maß der Welt
      Drei Hasen (Drei Hasen tanzen)
      Die Brillen (Korf liest gerne schnell)
      Ein Lächeln irrt verflogen
Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)
      Ballade des äußeren Lebens (Und Kinder wachsen auf)
      Dein Antlitz (Dein Antlitz war mit Träumen)
      Der Jüngling in der Landschaft (Die Gärtner legten ihre Beete frei)
      Die Beiden (Sie trug den Becher)
      Ein Traum von großer Magie (Viel königlicher als ein Perlenband)
      Erlebnis (Mit silbergrauem Dufte)
      Im Grünen zu singen I. (Hörtest du denn nicht hinein)
      Im Grünen zu singen II. (War der Himmel trüb und schwer)
      Im Grünen zu singen III. (Die Liebste sprach)
      Kleine Blumen (Kleine Blumen, kleine Lieder)
      Kunst des Erzählens (Schildern willst du den Mord?)
      Lebenslied (Den Erben laß verschwenden)
      Manche freilich (Manche freilich müssen drunten sterben)
      Prolog zu dem Buch ›Anatol‹ (Hohe Gitter, Taxushecken)
      Reiselied (Wasser stürzt, uns zu verschlingen)
      Terzinen I. Über Vergänglichkeit (Noch spür ich ihren Atem)
      Vorfrühling (Es läuft der Frühlingswind)
      Was ist die Welt?
      Weltgeheimnis (Der tiefe Brunnen weiß es wohl)
      Wir sind aus solchem Zeug, wie das zu Träumen
Börries von Münchhausen (1874-1945)
      Jenseits (Jenseits des Tales)
      Bauernaufstand (Die Glocken stürmten)
Karl Kraus (1874-1936)
      Bekenntnis (Ich bin nur einer)
      Der Reim (Der Reim ist nur der Sprache Gunst)
      Nächtliche Stunde (Nächtliche Stunde, die mir vergeht)
      Man frage nicht, was all die Zeit ich machte
August Stramm (1874-1915)
      Patrouille (Die Steine feinden)
Rainer Maria Rilke (1875-1926)
      Werkleute sind wir: Knappen, Jünger, Meister
      Kindheit (Da rinnt der Schule lange Angst)
      Der Knabe (Ich möchte einer werden)
      Herbsttag (Herr: Es ist Zeit)
      Abend (Der Abend wechselt langsam die Gewänder)
      Schlußstück (Der Tod ist groß)
      Gebet für die Irren und Sträflinge (Ihr, von denen das Sein)
      Früher Apollo (Wie manches mal)
      Der Panther (Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe)
      Der Schwan (Diese Mühsal, durch noch Ungetanes)
      Die Erblindende (Sie saß so wie die anderen beim Tee)
      Abschied (Wie hab ich das gefühlt)
      Blaue Hortensie (So wie das letzte Grün)
      Römische Fontäne (Zwei Becken, eins das andre übersteigend)
      Das Karussell (Mit einem Dach und seinem Schatten dreht)
      Archaïscher Torso Apollos (Wir kannten nicht)
      Leda (Als ihn der Gott)
      Die Flamingos (In Spiegelbildern wie von Fragonard)
      Es winkt zu Fühlung fast aus allen Dingen
      Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens
      Duineser Elegien. Die achte Elegie (Mit allen Augen sieht die Kreatur)
      Die Sonette an Orpheus IX. (Nur wer die Leier schon hob)
      Die Sonette an Orpheus X. (Euch, die ihr nie)
      Die Sonette an Orpheus XXI. (Frühling ist wiedergekommen)
      Wilder Rosenbusch (Wie steht er da vor den Verdunkelungen)
      Magie (Aus unbeschreiblicher Verwandlung)
      Rose, oh reiner Widerspruch
Gertrud von Le Fort (1875-1971)
      Deutsches Leid (Schiffer, zieh fort die Brücke)
Theodor Däubler (1876-1934)
      Die Droschke (Ein Wagen steht)
Rudolf Borchardt (1877-1945)
      Abschied (Wir haben nicht)
      Mit den Schuhen (Was man will, kann man nicht)
Hermann Hesse (1877-1962)
      Landstreicherherberge (Wie fremd und wunderlich das ist)
      Im Nebel (Seltsam, im Nebel zu wandern!)
      Allein (Es führen über die Erde)
      Kein Trost (Zur Urwelt führt kein Weg)
      Gute Stunde (Erdbeeren glühn im Garten)
      Der Mann von fünfzig Jahren (Von der Wiege bis zur Bahre)
      Auf den Tod eines kleinen Kindes (Jetzt bist du schon gegangen)
      Stufen (Wie jede Blüte welkt)
Rudolf Alexander Schröder (1878-1962)
      Nur mit meines Fingernagels Rande
      Schatten (Baum, Wolke, Wasser und Schatten)
Erich Mühsam (1878-1934)
      Der Revoluzzer (War einmal ein Revoluzzer)
Georg Kaiser (1878-1945)
      Flehruf (Nicht, mächt'ger Schöpfer)
Hans Carossa (1878-1956)
      Heimweg (Dämmert mein Garten?)
      Unzugänglich schien der Gipfel
      Der alte Brunnen (Lösch aus dein Licht)
Agnes Miegel (1879-1964)
      Die Schwester (Meine Schwester hat Hochzeit)
      Die Nibelungen (In der dunkelnden Halle saßen sie)
      Die Frauen von Nidden (Die Frauen von Nidden standen am Strand)
Paul Zech (1881-1946)
      Wer auf der Flucht ist, so wie wir
      Im Dämmer (Im schwarzen Spiegel der Kanäle)
Wilhelm Klemm (1881-1968)
      An der Front (Das Land ist öde)
Stefan Zweig (1881-1942)
      Der Sechzigjährige dankt (Linder schwebt der Stunden Reigen)
Wilhelm Lehmann (1882-1968)
      An meinen ältesten Sohn (Die Winterlinde, die Sommerlinde)
      Im Winter zu singen (Die Jäger spannen die Tellereisen)
      In Solothurn (Vor hundert Jahren suchte ich)
Karl Valentin (1882-1948)
      Eine Moritat im Großstadtdunkel ('s war mal ein Mann)
Joachim Ringelnatz (1883-1934)
      Die Ameisen (In Hamburg lebten zwei Ameisen)
      "Sie faule, verbummelte Schlampe"
      Logik (Die Nacht war kalt)
      Bumerang (War einmal ein Bumerang)
      Komm, sage mir, was du für Sorgen hast (Es zwitschert eine Lerche)
      Der Seriöse (Wo ich abends Weißwürste fresse)
      An Berliner Kinder (Was meint ihr wohl)
      Liedchen (Die Zeit vergeht)
Ernst Stadler (1883-1914)
      Betörung (Nun bist du, Seele)
      Form ist Wollust (Form und Riegel mußten erst zerspringen)
      Der Aufbruch (Einmal schon haben Fanfaren)
      Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht (Der Schnellzug tastet sich)
      Fluß im Abend (Der Abend läuft den lauen Fluß hinunter)
Oskar Loerke (1884-1941)
      Bei Betrachtung von Holbeins Totentanz (Du könntest nächtlich kommen)
      Brief (Ich liege einsam hier im dunklen Hause)
      Winterliches Vogelfüttern (Schwirren sie von allen Seiten)
      Vermächtnis (Jedwedes blutgefügte Reich)
Ina Seidel (1885-1974)
      Trost (Unsterblich duften die Linden)
      Abschied (Ich ließ die Türe offen)
      Antlitz (Sieh, erst dachte ich, es sei der Mond)
Paul Boldt (1885-1912)
      Junge Pferde (Wer die blühenden Wiesen kennt)
      In der Welt (Ich lasse mein Gesicht auf Sterne fallen)
Gottfried Benn (1886-1956)
      Schöne Jugend (Der Mund eines Mädchens)
      Mann und Frau gehen durch die Krebsbaracke (Der Mann: Hier diese Reihe)
      Saal der kreißenden Frauen (Die ärmsten Frauen von Berlin)
      Kurkonzert (Über Krüppel und Badeproleten)
      Wie lange noch
      Astern (Astern - schwälende Tage)
      Auf deine Lider senk ich Schlummer
      Einsamer nie - (Einsamer nie als im August)
      Abschied (Du füllst mich an wie Blut)
      Ein Wort (Ein Wort, ein Satz)
      Künstlermoral (Nur in Worten darfst du dich zeigen)
      Satzbau (Alle haben den Himmel)
      Was schlimm ist (Wenn man kein Englisch kann)
      Nur zwei Dinge (Durch so viel Formen geschritten)
      Hör zu (Hör zu, so wird der letzte Abend sein)
      Schöner Abend (Ich ging den kleinen Weg)
      Tristesse (Die Schatten wandeln nicht nur)
      Worte (Allein: du mit Worten)
      Kommt - (Kommt, reden wir zusammen)
      Letzter Frühling(Nimm die Forsythien)
      Ein kleiner Band, vergilbte Seiten
      Kann keine Trauer sein (In jenem kleinen Bett)
Max Herrmann-Neisse (1886-1941)
      Trostlied der bangen Regennacht (Keine Furcht der Erde)
      Rast auf der Flucht (Laß mich das Leben)
      Ein deutscher Dichter bin ich einst gewesen
      Heimatlos (Wir ohne Heimat irren so verloren)
      Die beiden Buckligen (Da ich dein Hüglein)
Hans Arp (1886-1966)
      Herr Je das Nichts ist bodenlos
      ins bodenlose (den kopf nach unten)
Georg Trakl (1887-1914)
      Musik im Mirabell (Ein Brunnen singt)
      Die schöne Stadt (Alte Plätze sonnig schweigen)
      Verklärter Herbst (Gewaltig endet so das Jahr)
      Im Herbst (Die Sonnenblumen leuchten am Zaun)
      In den Nachmittag geflüstert (Sonne, herbstlich dünn)
      In ein altes Stammbuch (Immer wieder kehrst du)
      Vorstadt im Föhn (Am Abend liegt die Stätte)
      De profundis (Es ist ein Stoppelfeld)
      Der Herbst des Einsamen (Der dunkle Herbst kehrt ein)
      Ein Winterabend (Wenn der Schnee ans Fenster fällt)
      Verklärung (Wenn es Abend wird)
      Sommer (Am Abend schweigt die Klage)
      Im Osten (Den wilden Orgeln des Wintersturms)
      Grodek (Am Abend tönen die herbstlichen Wälder)
Jakob van Hoddis (1887-1942)
      Weltende (Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf)
Kurt Schwitters (1887-1948)
      Die Nixe (Es war einmal ein Mann)
Georg Heym (1887-1912)
      Berlin II. (Beteerte Fässer rollten von den Schwellen)
      Der Himmel wird so schwarz
      O weiter, weiter Abend
      Die Gefangenen I. (Sie trampeln um den Hof)
      Der Abend (Versunken ist der Tag)
      Ophelia (Im Haar ein Nest von jungen Wasserratten)
      Die Dämonen der Städte (Sie wandern durch die Nacht)
      Träumerei in Hellblau (Alle Landschaften haben)
      Letzte Wache (Wie dunkel sind deine Schläfen)
      Der Krieg I. (Aufgestanden ist er)
      Fröhlichkeit (Es rauscht und saust)
      Die Horizonte werden immer bleicher
      Die Nacht (Die niedre Mitternacht ist regengelb)
      Lichter gehen jetzt die Tage
      Im kurzen Abend
      Die Stadt (Im Dunkel ist die Nacht)
      Winterwärts (Eben noch goldiger Maienglanz)
Alfred Lichtenstein (1889-1914)
      Die Wehmut (Ich hab' einen Haß)
      Mädchen (Sie halten den Abend)
      Abschied (Wohl war ganz schön)
      Gebet vor der Schlacht (Inbrünstig singt die Mannschaft)
Georg von der Vring (1889-1968)
      Passionsblume (Am Geländer der Terrasse)
Kurt Tucholsky (1890-1935)
      Letzte Fahrt (An meinem Todestag)
      Park Monceau (Hier ist es hübsch)
      Luftveränderung (Fahre mit der Eisenbahn)
      Das Ideal (Ja, das möchste: Eine Villa im Grünen)
      Ideal und Wirklichkeit (In stiller Nacht)
      Aus! (Einmal müssen zwei auseinandergehn)
      Danach (Es wird nach einem happy end)
      Augen in der Großstadt (Wenn du zur Arbeit gehst)
      An das Baby (Alle stehn um dich herum)
Franz Werfel (1890-1945)
      Und doch (Und doch! Sonne und Wälder toben vorbei)
      Der Dirigent (Er reicht den Violinen eine Blume)
      Elternlied (Kinder laufen fort)
      Das Bleibende (Solange noch der Tatrawind)
Ernst Blass (1890-1939)
      In einer fremden Stadt (Ich bin in eine fremde Stadt verschlagen)