Der Kanon Die deutsche Literatur






Inhaltsverzeichnis
Band 6
Klabund bis Paul Celan



Klabund (1890-1928)
      Klage der Garde (General!)
      Einmal noch den Abend halten
      Ich baumle mit de Beene (Meine Mutter liegt im Bette)
      Liebeslied (Dein Mund, der schön)
      Pogrom (Am Sonntag fällt)
      Als Gott der Herr auf Erden ging
Georg Britting (1891-1964)
      Der Strom (Der große Strom kam)
      März (Über der Isar fliegen)
      Bei den Tempeln von Paestum (Hier läßt sichs atmen)
      Blauer Osterhimmel (Es schlafen die Stürme)
Yvan Goll (1891-1950)
      Die Einsamen (Sie wandern täglich zum)
      Orpheus betört die gähnenden Panther
      Ich will nichts weiter sein
      Ich steig in jeden Autobus
      Die Angst (Die Angst die sich nährt)
Johannes R. Becher (1891-1958)
      Deutsche Gräber an der Ostfront (Kein Holzkreuz zeigt nach oben)
      Deutschland, meine Trauer (Heimat, meine Trauer)
      Auferstanden aus Ruinen
Nelly Sachs(1891-1970)
      O die Schornsteine auf den sinnreich erdachten Wohnungen des Todes
      Wer aber leerte den Sand aus euren Schuhen
      Wenn ich nur wüßte
      Geschirmt sind die Liebenden
      Welt, frage nicht die Todentrissenen
      Immer dort wo Kinder sterben
Josef Weinheber (1892-1945)
      Ich liebe den Tod
      Biedermeier (Der Herr Vater okuliert)
      Dezember Auch Christmond (O Schützemensch, im Lebensspiel)
      Im Grase (Glocken und Zyanen)
Werner Bergengruen (1892-1964)
      Ein Vorfrühlingstag (Aller Wind ist heimgegangen)
      Der Wanderer (Der Mondennebel hebt sich)
Peter Gan (1894-1974)
      Die Toten (Immer fremder werden wir)
      Meine Toten (Meine Freunde liegen)
      Unter vier Augen (Gern bring' ich wie)
      Angina pectoris (Ich weiß vor Angst nicht)
Gertrud Kolmar (1894-1943)
      Märchen (Ich hab' vor deinem Hause)
      Die Jüdin (Ich bin fremd)
      Die Sinnende (Wenn ich tot bin)
      Verwandlungen (Ich will die Nacht)
      Nachruf (Ich werde sterben)
Eugen Roth (1895-1976)
      Die Welt ist voller Reisewut
      Ein Ausweg (Ein Mensch, der spürt)
      Kunst (Ein Mensch malt)
Walter Mehring (1896-1981)
      Die Arie der großen Hure Presse (Jedermann, Der lesen kann)
      Der Emigrantenchoral (Werft eure Herzen)
      Die kleinen Hotels (Vom Bahnhof angeschwemmt)
Heimito von Doderer (1896-1966)
      Auf die Strudelhofstiege zu Wien (Wenn die Blätter)
Theodor Kramer (1897-1958)
      Wer läutet draußen an der Tür?
      Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan
      Ich bin froh, daß du schon tot bist, Vater
      Lied am Bahndamm (Süß das schwarze Gleis)
      Requiem für einen Faschisten (Du warst in allem)
      Zur halben Nacht (Was bin ich plötzlich aufgewacht?)
      Die alten Geliebten
      Es ist zu spät
      Komm und rück zu mir, Marie
      Oh Marie, ich möcht dem Tag entrinnen
      Tausch (Mit dem Staub)
Bertolt Brecht (1898-1956)
      Lied von meiner Mutter. 8. Psalm (Ich erinnere mich ihres Gesichts)
      Apfelböck oder Die Lilie auf dem Felde (In mildem Lichte)
      Von der Kindesmörderin Marie Farrar (Marie Farrar)
      Von der Freundlichkeit der Welt (Auf die Erde voller)
      Ballade von der Hanna Cash (Mit dem Rock von Kattun)
      Erinnerung an die Marie A. (An jenem Tag im blauen)
      Vom ertrunkenen Mädchen (Als sie ertrunken war)
      Legende vom toten Soldaten (Und als der Krieg)
      Gegen Verführung (Laßt euch nicht verführen!)
      Vom armen B. B. (Ich, Bertolt Brecht)
      Die Moritat von Mackie Messer (Und der Haifisch)
      Die Seeräuberjenny (Meine Herrn, heute sehn)
      Der Barbara-Song (Einst glaubte ich)
      Zuhälterballade (In einer Zeit, die)
      Dreigroschenfinale (Ihr Herrn, die ihr)
      Ballade von der Unzulänglichkeit menschlichen Planens (Der Mensch lebt durch den Kopf)
      Die Ballade von den Prominenten (Ihr saht den weisen Salomon)
      Die Ballade vom angenehmen Leben der Hitlersatrapen (Der süchtige Reichsmarschall)
      Fragen (Schreib mir, was du)
      Deutschland (O Deutschland, bleiche Mutter!)
      General, dein Tank ist ein starker Wagen
      Der Pflaumenbaum (Im Hofe steht)
      Einheitsfrontlied (Und weil der Mensch)
      Fragen eines lesenden Arbeiters (Wer baute)
      Legende von der Entstehung des Buches
      Taoteking auf dem Weg des Laotse in die Emigration (Als er siebzig war)
      An die Nachgeborenen (Wirklich, ich lebe)
      Hollywoodelegien (Das Dorf Hollywood)
      Die Maske des Bösen (An meiner Wand)
      Ich, der Überlebende (Ich weiß natürlich)
      Die Rückkehr (Die Vaterstadt, wie find)
      Kinderhymne (Anmut sparet nicht)
      Die Pappel vom Karlsplatz (Eine Pappel steht)
      Der Rauch (Das kleine Haus unter)
      Der Radwechsel (Ich sitze am Straßenhang)
      Die Lösung (Nach dem Aufstand)
      Böser Morgen (Die Silberpappel)
      Moderne Legende (Als der Abend übers Schlachtfeld)
      Der Choral vom großen Baal (Als im weißen Mutterschoße)
      Den Nachgeborenen (Ich gestehe es)
      Entdeckung an einer jungen Frau (Des Morgens nüchterner Abschied)
      Lied der Jenny (Meine Herrn, meine)
      Terzinen über die Liebe (Sieh jene Kraniche) [Die Liebenden]
      Und so kommt zum guten Ende
      Solidaritätslied (Auf, ihr Völker dieser Erde)
      Ich benötige keinen Grabstein, aber
      Über das Lehren ohne Schüler (Lehren ohne Schüler)
      Morgens und abends zu lesen (Der, den ich liebe)
      Schlechte Zeit für Lyrik (Ich weiß doch)
      Salomon Song (Ihr saht den weisen Salomon)
      Kinderkreuzzug 1939 (In Polen, im Jahr)
      Vom Sprengen des Gartens (O Sprengen des Gartens)
      An meine Landsleute (Ihr, die ihr überlebtet)
      Es wechseln die Zeiten [Das Lied von der Moldau]
      Schwächen (Du hattest keine)
      Sieben Rosen hat der Strauch
      Als ich nachher von dir ging
      Auf einen chinesischen Teewurzellöwen (Die Schlechten fürchten)
      Liebeslied aus einer schlechten Zeit (Wir waren miteinander)
      Als ich in weißem Krankenzimmer der Charité
      Lied vom Fraternisieren (Ich war erst siebzehn Jahre)
Friedrich Georg Jünger(1898-1977)
      Die Sonnenuhr (Alle Wege führten mich im Kreise)
Elisabeth Langgässer (1899-1950)
      Frühling 1946 (Holde Anemone)
Erich Kästner (1899-1974)
      Jahrgang 1899 (Wir haben die Frauen)
      Kennst du das Land, wo die Kanonen blühn?
      Sachliche Romanze (Als sie einander acht Jahre)
      Lessing (Das, was er schrieb)
      Die andere Möglichkeit (Wenn wir den Krieg gewonnen)
      Familiäre Stanzen (Wenn sich Leute, die sich)
      Und wo bleibt das Positive, Herr Kästner? (Und immer wieder schickt ihr)
      Was auch geschieht! (Was auch immer geschieht)
      Kurzgefaßter Lebenslauf (Wer nicht zur Welt kommt)
      Die Entwicklung der Menschheit (Einst haben die Kerls)
      Das Eisenbahngleichnis (Wir sitzen alle im gleichen)
      Der Streber (Vom frühen bis ins späte Alter)
      Der Handstand auf der Loreley (Die Loreley, bekannt als Fee)
      Moral (Es gibt nichts Gutes)
      Das letzte Kapitel (Am 12. Juli des Jahres)
Oda Schaefer (1900-1988)
      Veränderung (Ich kann die Wolke nicht mehr)
Marie Luise Kaschnitz (1901-1974)
      Juni (Schön wie niemals sah ich)
      Am Strande (Heute sah ich wieder dich)
      Die Ewigkeit (Sie sagen, daß wir uns)
      Ostia antica (Durch die Tore)
      Nicht gesagt
      Nicht mutig (Die Mutigen wissen)
      Um Mitternacht (Wie löschet ihr getrost)
Rose Ausländer (1901-1988)
      Noch ist das Lied nicht aus
      Ein Tag im Exil
      Paul Celan (In hermetischer Stille)
      Noch bist du da (Wirf deine Angst)
Hans Sahl (1902-1993)
      Strophen (Ich gehe langsam aus der Welt)
      Charterflug in die Vergangenheit (Als sie zurückkamen)
Peter Huchel (1903-1981)
      Der glückliche Garten (Einst waren wir alle)
      Havelnacht (Hinter den ergrauten Schleusen)
      Chausseen (Erwürgte Abendröte)
      Soldatenfriedhof (Die Luft ist brüchig)
      Winterpsalm (Da ich ging bei träger Kälte)
      Der Garten des Theophrast (Wenn mittags das weiße Feuer)
      Exil (Am Abend nahen)
      Nachlässe (Nachlässe, ungeordnet)
      Unter der blanken Hacke des Monds
      König Lear (Unter dem Steinbruch)
Jesse Thoor (1905-1952)
      In der Fremde (Ist es so auf Erden?)
Günter Eich (1907-1972)
      Abgelegene Gehöfte (Die Hühner und Enten)
      Wie grau es auch regnet
      Inventur (Dies ist meine Mütze)
      Latrine (Über stinkendem Graben)
      Vom Zuge aus (Dezembergebüsch und die)
      Abend im März (Ich trete in die Türe ein)
      Wiepersdorf, die Arnimschen Gräber (Die Rosen am Verwildern)
      Briefstelle (Keins von den Büchern)
      Wacht auf, denn eure Träume sind schlecht!
Georg Maurer (1907-1971)
      Auf der Neckarbrücke in Heidelberg (Länger währte diese Brücke)
Albrecht Goes (1908-2000)
      Die Schritte (Klein ist, mein Kind)
Friedrich Torberg (1908-1979)
      Sehnsucht nach Alt-Aussee (Wieder ist es Sommer worden)
Hermann Hakel (1911-1987)
      Jüdisches Kind 1945 (Ich habe keinen Namen)
Ernst Meister (1911-1979)
      Ich mache mein Bett
      Es scheint, ich darf nicht mehr sprechen
Rudolf Hagelstange (1912-1984)
      Memento (An den Wassern Babylons)
Mascha Kaléko (1912-1975)
      Interview mit mir selbst. Anno Zwounddreißig (Ich bin als Emigrantenkind)
      Großstadtliebe (Man lernt sich irgendwo ganz flüchtig)
      Kleine Havel-Ansichtskarte (Der Mond hängt wie ein)
      Blatt im Wind (Laß mich das Pochen)
      Sonett in Dur (Ich frage mich in meinen)
      Abschied - nach berühmtem Muster (Scheiden heißt sterben)
      Kommentar überflüssig (Kein Wort ist groß genug)
      Der Fremde (Sie sprechen von mir nur)
      Emigranten-Monolog (Ich hatte einst ein schönes)
      Interview mit mir selbst. Post Scriptum Anno Fünfundvierzig (Inzwischen bin ich viel)
Hilde Domin (*1912)
      Wo steht unser Mandelbaum (Ich liege in deinen Armen)
      Geborgenheit (Morgens in der weißen)
      Mit leichtem Gepäck (Gewöhn dich nicht)
      Zärtliche Nacht (Es kommt die Nacht)
      Wahl (Ein Mandelbaum sein)
Jura Soyfer (1912-1939)
      Reformiertes deutsches Kirchenlied (Wir stehen in Dachau)
Karl Krolow (1915-1999)
      Gedicht für J. S. (Auf dem Dezember-Bahnsteig)
      Sonett, oder auch nicht (Du kriegst was zu fassen)
      Gewißheit (Ich fühle mit Gewißheit)
      Was war, was ist
      Es war die Nacht
      Jeder Handgriff (Jeder Handgriff ist wie)
      Es ist im Kopf ein Kitzel
      Reste des Lebens (Täglich um mich die)
Stephan Hermlin (1915-1997)
      Die Zeit der Wunder (Die Zeit der Wunder ist vorbei)
Christine Lavant (1915-1973)
      Im Geruch der frühen Früchte
      Seit heute, aber für immer
Johannes Bobrowski (1917-1965)
      Fischerhafen (Abends ehe die Boote fort)
      Holunderblüte (Es kommt Babel, Isaak)
      Bericht (Bajla Gelblung)
      Dorfmusik (Letztes Boot darin)
      Märkisches Museum (Die Bäume treten)
Immanuel Weißglas (1920-1979)
      Er (Wir heben Gräber in die Luft)
Paul Celan (1920-1970)
      Heimkehr (Keine verheimlichte Stimme)
      Seelied (Liebe, über meinem Meer)
      Todesfuge (Schwarze Milch der Frühe)
      Der Sand aus den Urnen (Schimmelgrün ist das Haus)
      Corona (Aus der Hand frißt)
      Brandmal (Wir schliefen nicht mehr)
      Wie sich die Zeit verzweigt
      Die Krüge (An den langen Tischen der Zeit)
      Zähle die Mandeln
      In memoriam Paul Eluard (Lege dem Toten die Worte)
      Mit wechselndem Schlüssel
      Hier (Hier - das meint hier)
      Kenotaph (Streu deine Blumen)
      Sprich auch du
      Psalm (Niemand knetet uns wieder)
      In der Luft, da bleibt deine Wurzel
      In den Flüssen nördlich der Zukunft
      Fadensonnen über der grauschwarzen Ödnis
      Du liegst im großen Gelausche
      Das Fremde hat uns im Netz
Friedrich Dürrenmatt (1921-1990)
      Antares (Sah dich sinken, sah dich steigen)
      Siriusbegleiter (Von den Dingen, die ich sah)
Kurt Marti (*1921)
      als sie mit zwanzig
      intonation (singet dem herrn)
      ostervision (es freut sich der himmel)