(Links zum Autor finden Sie hier.)

1896
Am 5. September wird Franz Carl Heimito Ritter von Doderer in Hadersdorf/Weidlingau bei Wien geboren.
1902
September: Einschulung in das k. k. Staatsgymnasium in der Kundmanngasse.
1914
4. Juli: Reifeprüfung; Aufnahme des Jura-Studiums an der Universität Wien.
1915
Mitte April: Einrückung als Einjährig-Freiwilliger in der Breitenseer Kaserne beim k. k. Dragoner-Regiment No. 3.
1916
ab Mitte Januar: Teilnahme am Rußland-Feldzug an der galizischen Front. 12. Juli: Gefangennahme bei Olesza; anschließend Kriegsgefangenschaft in Sibirien.
1920
14. August: Heimkehr nach Wien; Aufnahme des Studiums der Geschichte und Psychologie.
1921
Juli: Beginn der Liebesbeziehung zu Auguste (»Gusti«) Hasterlik.
1923
6. Juni: Aufnahmeprüfung für das Institut für österreichische Geschichtsforschung. Erscheinen der Gedichtsammlung Gassen und Landschaft.
1924
Die Bresche. Ein Vorgang in vierundzwanzig Stunden.
1925
22. Juli: Promotion zum Dr. phil.
1927-1931
Zahlreiche Feuilleton-Beiträge in Wiener Zeitungen.
1930
Februar: Das Geheimnis des Reichs. 28. Mai: Heirat mit Gusti Hasterlik. November: Der Fall Gütersloh.
1932 Endgültige Trennung von Gusti Hasterlik.
1933
1. April: Eintritt in die NSDAP.
1936
Abschluß des 1. Teils der Dämonen. 1. August: Übersiedelung nach Dachau.
1937
21. September: Begegnung mit Emma Maria Thoma. 23. September: Verlagsvertrag mit C. H. Beck.
1938
Ende August: Rückkehr nach Wien. 1. September: Gemeinsame Wohnung mit A. P. Gütersloh in der Buchfeldgasse; Beginn des Katechumenen-Unterrichts bei Pater Born S. J. 1. Oktober: Ein Mord den jeder begeht. 25. November: Scheidung von Gusti Hasterlik.
1940
28. April: Konversion zum katholischen Glauben. 30. April: Einberufung zur Luftwaffe. 20. August: Verlegung nach Frankreich. Ein Umweg.
1941
Dezember: Erste Studien zur Strudlhofstiege.
1942
17. April: Verlegung an die russische Front bei Kursk. 23. Oktober: Versetzung in den Krankenstand wegen heftiger Neuralgien.
1943-1945
Stationierungen an wechselnden Standorten.
1945
8. Mai: Internierung in Norwegen.
1946
31. Januar: Ankunft in Linz und Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft. 19. Mai: Rückkehr nach Wien. Berufsverbot wegen NSDAP-Mitgliedschaft.
1948-1950
Kurs am Institut für österreichische Geschichtsforschung.
1951
März: Die erleuchteten Fenster oder Die Menschwerdung des Amtsrates Julius Zihal. April: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre.
1952
September: Heirat mit Emma Maria Thoma.
1953
Oktober: Das letzte Abenteuer.
1955
20. Juni: Begegnung mit Dorothea Zeemann bei einer Lesung von Robert Neumann.
1956
Mai: Bezug der Wohnung in der Währingerstraße 50, Wien. September: Die Dämonen. Nach der Chronik des Sektionsrates Geyrenhoff.
1957
Herbst: Erscheinen der Gedichtsammlung Ein Weg im Dunklen.
1958
März: Großer Österreichischer Staatspreis.
1962
Die Merowinger oder Die totale Familie.
1963
Die Wasserfälle von Slunj.
1964
Tangenten. Tagebuch eines Schriftstellers 1940-1950.
1966
Unter schwarzen Sternen. Meine neunzehn Lebensläufe und neun andere Geschichten. Am 23. Dezember stirbt Doderer im Rudolfinerhaus in Döbling.
