Inhaltsverzeichnis
Band 7
Erich Fried bis Durs Grünbein
Erich Fried (1921-1988)
Die Abnehmer (Einer nimmt uns das Denken ab)
Logos (Das Wort ist mein Schwert)
Die Maßnahmen (Die Faulen werden geschlachtet)
Angst und Zweifel (Zweifle nicht)
Zur Sonne, zur Freiheit! (Ich will Freunde haben)
Bevor ich sterbe (Noch einmal sprechen)
Was es ist (Es ist Unsinn)
Für Karl Kraus (Du warst der Kläger)
Hans Carl Artmann (1921-2000)
die grüne mistel schweigt
wie der saft einer sehr süßen frucht
im parke, wo die unhold weilen
soldaten ach soldaten ja
Ilse Aichinger (*1921)
Widmung (Ich schreibe euch keine Briefe)
Briefwechsel (Wenn die Post nachts käme)
Friederike Mayröcker (*1924)
Gedicht mit Motto (ich habe Durst)
falsche Bewegung (gestern beim Auseinander-gehen)
an eine Mohnblume mitten in der Stadt (aus meinen Köpfen sprieszt)
Ernst Jandl (1925-2000)
sommerlied (wir sind die menschen)
Ikarus (Er flog hoch)
zertretener mann blues (ich kann die hand nicht heben)
lichtung (manche meinen)
ottos mops (ottos mops trotzt)
vater komm erzähl vom krieg
glückwunsch (wir alle wünschen jedem)
an gott (daß an gott geglaubt)
der wahre vogel (fang eine liebe amsel)
Elisabeth Borchers (*1926)
eia wasser regnet schlaf
Vergessener Geburtstag (Wer hat auf meinem Stuhl)
Dagmar Nick (*1926)
Hybris (Wir sind nicht mehr die gleichen)
Vision (Die Städte werden Asche sein)
Ingeborg Bachmann (1926-1973)
Die gestundete Zeit (Es kommen härtere Tage)
Alle Tage (Der Krieg wird nicht mehr)
Die große Fracht (Die große Frachte des Sommers)
Früher Mittag (Still grünt die Linde)
Das Spiel ist aus (Mein lieber Bruder)
Es ist Feuer unter der Erde
Was wahr ist
An die Sonne (Schöner als der beachtliche)
Erklär mir, Liebe (Dein Hut lüftet sich)
Ich aber liege allein
Reklame (Wohin aber gehen wir)
Exil (Ein Toter bin ich)
Böhmen liegt am Meer (Sind hierorts Häuser grün)
Wahrlich (Wem es ein Wort)
Christa Reinig (*1926)
Robinson (manchmal weint er)
Der Rächer (ich habe nie den mund)
Die Ballade vom blutigen Bomme (hochverehrtes Publikum)
Der Enkel trinkt (wir küssen den stahl)
Hört weg! (kein wort soll mehr)
Gott schuf die Sonne (ich rufe den wind)
Vor der Abfahrt (Sie kamen und suchten)
Ludwig Harig (*1927)
Das schreibende Subjekt (Ergreift der Mensch den Stift)
Günter Grass (*1927)
Polnische Fahne (Viel Kirschen die aus)
Kinderlied (Wer lacht hier)
Ehe (Wir haben Kinder)
König Lear (In der Halle)
Kleckerburg (Gestrichnes Korn)
März (Schon wieder mischen sie)
Mitten im Leben (denke ich an die Toten)
Andauernder Regen (Die Angst geht um)
Zuletzt drei Wünsche (Komm, tanz mit mir)
Tanz im Schnee (Nach so viel wankelmütigem Wetter)
Zum Paar gefügt (Zwei Buchen einer Wurzel)
Kara (Unser Hündchen ist tot)
Hertha Kräftner (1928-1951)
Abends (Er schlug nach ihr)
Betrunkene Nacht (Der Gin schmeckt gleich)
Dorfabend (Beim weißen Oleander)
Günter Kunert (*1929)
Empfehlung (Empfehlung Sich nicht)
Als unnötigen Luxus
Den Fischen das Fliegen
Frist (Und Sonne war und)
Bruder Kleist (Legendenlast: du trägst)
Morgen (Das Licht ist jetzt so)
Vision an der Oberbaumbrücke (Berlin du späte Totenstadt)
Tiefkühltruhe (Der toten Fische)
Walter Helmut Fritz (*1929)
Don Juan (Es wird keine Strafe)
Peter Rühmkorf (*1929)
Das ganz entschiedene Ausweiche-Lied (Feinsliebchen, so verführerisch)
Auf Sommers Grill (Auf dem Grill des Sommers)
Heinrich-Heine-Gedenk-Lied (Ting - tang - Tellerlein)
Auf eine Weise des Joseph Freiherrn von Eichendorff (In einem Knochenkopfe)
De mortuis oder: üble Nachrede (Langsam schließen sich die Wunden)
Hochseil (Wir turnen in höchsten)
Über die einen (Das ist die Schande)
Bleib erschütterbar und widersteh (Also heut: zum Ersten)
Auf was nur einmal ist (Manchmal fragt man sich)
Alles dunkel alles trübe
Zersungene Lieder III (Es waren zwei Königskinder)
Wollte nur mal fragen
Frommer Wunsch (Wünsch mir im Himmel)
Hans Magnus Enzensberger (1929)
Lock Lied (Meine Weisheit ist eine Binse)
Schläferung (Laß mich heut Nacht)
Hôtel Fraternité (Der kein Geld hat)
Letztwillige Verfügung (Tut mir doch die Fahne)
Ins Lesebuch für die Oberstufe (Lies keine Oden, mein Sohn)
Verteidigung der Wölfe gegen die Lämmer (Soll der Geier Vergißmeinnicht)
Middle Class Blues (Wir können nicht klagen)
Zweifel (Bleibt es, im großen und ganzen)
Das Ende der Eulen (Ich spreche von euerm)
F. C. (1810-1849) (Ein heiteres Kind)
Gedankenflucht (Vorläufig läuft es noch)
Gedankenflucht I. (Als wäre gleich hinter)
Gedankenflucht II. (Etwas, woran du dich)
Gedankenflucht III. (Daß es nicht dabei)
Gedankenflucht IV. (Die kleine Pilgerin)
Aktaufnahme (Der Donner in der Augustnacht)
Horst Bienek (1930-1990)
Gartenfest (Spät in der Nacht)
Berlin, Chausseestraße 125 (Man muß die Schuhe)
Thomas Bernhard (1931-1989)
Unten liegt die Stadt
Jürgen Becker (*1932)
Wiedersehen nach längerer Zeit (In diesem Dorf)
Reiner Kunze (*1933)
Das Ende der Kunst (Du darfst nicht)
Die Silhouette von Lübeck (Damit die Erde hafte)
Bittgedanke, dir zu Füßen (Stirb früher als ich)
Die Mauer (Als wir sie schleiften)
Erste Liebe (Herr Fahrer, Herr Fahrer)
Peter Härtling (*1933)
altes spiel (immerhin und immerher)
An Mörike (Wenn gegen Abend)
Die Mörsinger Pappel
Volker von Törne (1934-1980)
Amtliche Mitteilung (Die Suppe ist eingebrockt)
Ulenspiegel (Der Trinker wird ertränkt)
Auf dem Boden des Grundgesetzes (Mein Vater ist vor)
Idylle (Im Gras zirpt)
Frei wie ein Vogel (Ein Dichter bin ich)
Yaak Karsunke (*1934)
schorf 1 bis 3
1 - anekdote aus dem letzten preußischen kriege (im konzentrationslager)
2 - woran man kommunisten erkennt (bevor sie umgebracht)
3 - tod & verklärung (wer umkippte blieb)
ziemlich frei. nach Brecht (als das haus einstürzte)
zur schönen aussicht (die täter - hört man)
Wulf Kirsten (*1934)
Unvergeßlicher Augenblick (der sommer schlägt sein)
Vor der Haustür (manchmal morgens)
Rainer Kirsch (*1934)
2005 (Unsre Enkel werden uns)
Empfang in meiner Heimatstadt (Mit Teppichen sind)
Würdigung (Auch die Beamten)
Lied des Hofgelehrten (Als ich jung war)
Heinz Czechowski (*1935)
Theresienstadt (O schönes Land, zwischen die Berge)
Was mich betrifft (Erziehungsberechtigt)
Gute Woche (Das Haus, in dem ich)
Sarah Kirsch (*1935)
Trauriger Tag (Ich bin ein Tiger)
Bei den weißen Stiefmütterchen
Ich wollte meinen König töten
Schwarze Bohnen (Nachmittags nehme ich)
Keiner hat mich verlassen
Der Droste würde ich gern Wasser reichen
Nachricht aus Lesbos (Ich weiche ab und)
Die Luft riecht schon nach Schnee
Zu Zweit (Lieber zu Zweit verhungern)
Dieser Abend, Bettina [Wiepersdorf 9]
Der Rest des Fadens (Drachensteigen. Spiel)
Der Schnee liegt schwarz in meiner Stadt
Verloren (Das Bett hat sich)
Freie Verse (Gestern Nacht erwachte ich)
Christoph Meckel (*1935)
Süße Person (Süße Person, faß deine)
Gedicht über das Schreiben von Gedichten (Ich wollte schreiben)
Rede vom Gedicht (Das Gedicht ist nicht)
Die Kirschbäume (Das wissen wir)
Schlief ich, da nachts [Lied]
Karl Mickel (1935-2000)
Maischnee (Sie sagte nichts, als ich)
Kindermund (Was ist das für ein Krach!)
Helga M. Novak (*1935)
Ruhe bis zum Büchsenlicht (die Nacht eines Wilderers)
zerfallen (nach meinem Tod die Seele)
Rolf Haufs (*1935)
Der Spitzel (Trägt tote Vögel in seiner)
Vor einer bombardierten Kirche (Eh der Hahn noch dreimal)
Der Tod eines Mannes (Mein Vater starb als)
Drei Strophen (Mein Leben ist in Stücke)
Wolf Biermann (*1936)
Kleinstadtsonntag (Gehn wir mal hin)
Berlin, du deutsche deutsche Frau
Antrittsrede des Sängers (Die einst vor den Maschinengewehren)
Ermutigung (Du, laß dich nicht verhärten)
Frage und Antwort und Frage (Es heißt: Man kann nicht)
Lied vom donnernden Leben (Das kann doch nicht alles)
Und als wir ans Ufer kamen
Ballade vom preußischen Ikarus (Da, wo die Friedrichstraße sacht)
Mag sein, daß ich irre
Bildnis einer jungen Frau (Ich weiß wo ich herkomm)
Nur wer sich ändert, bleibt sich treu (Ich schwamm durch Blut)
Um Deutschland ist mir gar nicht bang
Kurt Bartsch (*1937)
Der Minnesänger (Es war ein Minnesänger)
Rotkäppchen und Herr Wolf (Rotkäppchen, dreizehn Jahre alt)
Brecht (Es ist für alle Fälle)
Adolf Hitler ganz allein
Die Leichenwäscherin ist tot
Robert Gernhardt (*1937)
Siebenmal mein Körper (Mein Körper ist ein schutzlos)
Doppelte Begegnung am Strand von Sperlonga (Die Sonne stand schon)
Nachdem er durch Metzingen gegangen war (Dich will ich loben)
Wortschwall (Erst tropft es Wort für Wort)
Schön und gut und klar und wahr (Da sind diese vier weißen)
Der letzte Gast (Im Schatten der von mir)
Ach (Ach, noch in der letzten)
Klinik-Lied (So lieg ich hier)
Als er einen Schädel schüttelte (Der lag so starr)
Volker Braun (*1939)
Das Lehen (Ich bleib im Lande)
Spiegelgasse (Sieh hinein. Der krumme)
Der Biergarten (Unter der Bäume frisch)
Das Frühstück (Geliebte, die sich mir)
Das Eigentum (Da bin ich noch)
Bernd Jentzsch (*1940)
Arioso (Ich bin der Weggehetzte)
Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975)
Selbstbildnis im Supermarkt (In einer großen)
Trauer auf dem Wäschedraht im Januar (Ein Stück Draht)
Karin Kiwus (*1942)
Kleine Erinnerung an den Fortschritt (Ja, damals, als wir Kinder waren)
Dieter Leisegang (1942-1973)
Einsam und allein (Einsam ist ja noch zu leben)
Friedrich Christian Delius (*1942)
Hymne (Ich habe Angst vor dir)
Moritat auf Helmut Hortens Angst und Ende (Horten liegt flach)
Doris Runge (*1943)
fliegen (meine flügel ließ ich dir)
im rückspiegel (an der kindheit)
sommer (das war ein blutsturz von rosen)
lachen (auf allen kanälen)
natürlich (könnte ich vorher)
die sehnsucht der toten dinge (der ring will den finger)
Wolf Wondratschek (*1943)
In den Autos (Wir waren ruhig)
Endstation (Ich stand an der Bushaltestelle)
Michael Krüger (*1943)
Die Reise nach Jerusalem (Griechenlands steinerne Faust)
Wo ich geboren wurde (Mein Großvater konnte)
Robert Schindel (*1944)
Kältelied (Und hast du nichts im Maul)
Nullsucht 2. (Vom Speisewagen des Intercityzugs)
Vineta 1. (Ich bin ein Jud aus Wien)
Thomas Brasch (1945-2001)
Lied (Wolken gestern und Regen)
Schlaflied für K. (Nacht oder Tag oder jetzt)
Der schöne 27. November (Heute hat die Post)
Franz Xaver Kroetz (*1946)
Tröste mich (Tröste mich - dir hab ich mich)
Ulla Hahn (*1946)
Anständiges Sonett (Komm beiß dich fest)
Winterlied (Als ich heute von dir)
Blinde Flecken (Daß wir so uneins)
Für einen Flieger (Wenn du in Bausch und Bogen)
Ars poetica (Danke ich brauch keine)
Endlich (Endlich besoffen und ehrlich)
Katzenmahlzeit (Alles ist in Roma eßbar)
Irrtum (Und mit der Liebe)
Peter Maiwald (*1946)
Hanne (Ihr rotes Haar)
Ich war hungrig
Liedel (Gehabt hab ich ein Kindel)
Besuch (Da ist ein Berg)
Volkslied (Ein Volk von Deserteuren)
Letzte Stunde (In der letzten Stunde)
Der Abschied (Als ich sie zum Bahnhof)
André Heller (*1947)
Mein Liebstes, tu die Schatten fort
Thomas Rosenlöcher (*1947)
Der Engel mit der Eisenbahnermütze (Er steht im Schnee)
Friederike Roth (*1948)
Das alte Treiben (Was, Liebster)
Werner Söllner (*1951)
Was bleibt (Das Haus der Welt)
Hans-Ulrich Treichel (*1952)
Grenzübergang (Dann verstand ich endlich)
Viel Glück (Viel Glück und liebe Grüße)
Kurt Drawert (*1956)
... zum deutschen Liedgut (Ich bin ganz von selber)
Mit Heine (Dies Land, von dem die Rede geht)
Uwe Kolbe (*1957)
Bereits vordem du hier bist (Weiß ich welch Verse)
Für den Anfang (Ich will es hier zu Anfang)
Sternsucher (Der, hör ich, nachts)
Steffen Mensching (*1958)
Erinnerung an eine Milchglasscheibe (Der Januar war schneeig)
Barbara Köhler (*1959)
Rondeau Allemagne (Ich harre aus im Land)
Guten Tag (immer hinterher im regen stehen)
Durs Grünbein (*1962)
In einer U-Bahn, früh am Morgen
Fahrlässiges Betreiben eines Heißluftföns
Sie nimmt mich mit
Wie kreuzgefährlich Rituale sind
Kosmopolit (Von meiner weitesten Reise zurück)
Albert Ostermaier (*1967)
mono (du sollst keine götter)
warmstart (dass zu lieben heisser ist)
Steffen Jacobs (*1968)
Kindertodtenlied (Wir hätten dir gerne)